Politik

Rohstoffsicherheit oder EU-Dirigismus? Europas Nullsummenspiel gegen China

Europa will seine Abhängigkeit von China bei kritischen Rohstoffen verringern. Der Critical Raw Materials Act soll Lieferketten breiter aufstellen und mehr Verarbeitung nach Europa holen. Doch während die EU strategische Autonomie per Gesetz fördern will, hat China über Jahrzehnte industrielle Tatsachen geschaffen.
24.07.2026 11:00
Lesezeit: 3 min
Rohstoffsicherheit oder EU-Dirigismus? Europas Nullsummenspiel gegen China
Chinas Macht bei Seltenen Erden ist erdrückend: Kann der Critical Raw Materials Act der EU die Rohstoffsicherheit für die Industrie wirklich sichern? (Foto: dpa). Foto: Bernd Weißbrod

Im Folgenden:

  • Warum Europas Rohstoffabhängigkeit tiefer reicht als viele glauben.
  • Wie China bei Magneten und Vorprodukten Europas Industrie unter Druck setzt.
  • Warum der Critical Raw Materials Act mehr verspricht, als Europa derzeit liefern kann.

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Anika Völger

Freie Wirtschaftsjournalistin, Autorin, Bankkauffrau, Verwaltungswirtin, Dozentin für Recht. Anika Völger verbindet juristisches und wirtschaftliches Fachwissen mit journalistischer Klarheit. Die Hannoveranerin ordnet wirtschaftliche und politische Entwicklungen ein, analysiert rechtliche Zusammenhänge und erklärt Wirtschafts-, Finanz-, Technologie- und Kryptothemen für ein breites Publikum. Sie schreibt u. a. für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten, für Kanzleien sowie für Finanz- und Technologieunternehmen.
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