KI-Unternehmen ohne Menschen: Milei wagt das große Experiment
Ein Unternehmen ohne menschliche Führung, aber mit Eigentum, Beschäftigten und politischem Einfluss: Argentiniens Präsident Javier Milei will KI-Unternehmen einen eigenen rechtlichen Status geben. Kritiker warnen vor einer gefährlichen Lücke. Denn wer lässt sich bestrafen, wenn eine künstliche Intelligenz über Milliarden, Arbeitsplätze und Klagen entscheidet?
Javier Milei plant eine neue Rechtsform für KI-Unternehmen. Der Vorstoß verspricht Effizienz, wirft aber heikle Fragen zu Haftung und staatlicher Kontrolle auf. (Foto: dpa | Daniel Bockwoldt)
Foto: Daniel Bockwoldt
Im Folgenden:
Warum Javier Milei Unternehmen ohne menschliche Führung ermöglichen will.
Wer haftet, wenn künstliche Intelligenz über Vermögen und Arbeitsplätze entscheidet.
Wie KI-Unternehmen Immobilien erwerben, Kredite aufnehmen und Mitarbeiter beschäftigen könnten.
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Iben Schmidt ist Journalistin bei Børsen, dem dänischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit dänischer Perspektive auf Unternehmen, Arbeitswelt und Managementfragen.