Politik

Geheimtreffen in Baku: Spielt Deutschland ein doppeltes Spiel mit Moskau?

Deutschlands Russland-Politik gilt seit dem Ukraine-Krieg als grundlegend verändert. Doch ein geheimes Treffen früherer Spitzenpolitiker mit kremlnahen Vertretern in Baku zeigt, wie belastbar die alten Verbindungen geblieben sind. Konkrete Absprachen sind nicht belegt. Für Berlin ist schon der Verdacht gefährlich, erneut einen Sonderweg gegenüber Moskau vorzubereiten.
27.07.2026 11:00
Lesezeit: 7 min
Geheimtreffen in Baku: Spielt Deutschland ein doppeltes Spiel mit Moskau?
Deutschlands frühere Russland-Verbindungen leben fort. Das Geheimtreffen in Baku weckt Zweifel an Berlins Kurs und alarmiert Europas östliche EU-Partner erneut. (Foto: dpa | Fabian Sommer) Foto: Fabian Sommer

Im Folgenden:

  • Warum das Geheimtreffen in Baku Deutschlands Russland-Kurs infrage stellt.
  • Wie frühere Spitzenpolitiker alte Kontakte nach Moskau aufrechterhalten.
  • Welche kremlnahen Vertreter an den vertraulichen Gesprächen teilnahmen.

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Marcin Dobrowolski

Marcin Dobrowolski ist Historiker und Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft und Unternehmen. Seit 2008 arbeitet er in Wirtschaftsmedien, moderiert seit 2009 die Gala „Gazellen der Wirtschaft“, gründete das Portal PulsHistorii.pl zur Wirtschaftsgeschichte und engagiert sich darüber hinaus in urbanen Bewegungen.
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