Politik

Schwarzes Meer blockiert: Jetzt rückt Polen als Getreidekorridor auf

Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer erhöhen die Nachfrage nach europäischen Agrargütern. In den Häfen herrscht deshalb Hochbetrieb. Bald könnte dort auch mehr Getreide aus der Ukraine ankommen. Polnische Unternehmen sind offen für Zusammenarbeit, aber nicht ohne Vorbehalte. Sie erwarten, dass auch die Ukrainer ihren Markt für sie öffnen.
31.08.2026 12:51
Lesezeit: 10 min
Schwarzes Meer blockiert: Jetzt rückt Polen als Getreidekorridor auf
Ukraine-Getreide: Die Blockade am Schwarzen Meer trifft Exporte in die EU. (Foto: dpa) Foto: Axel Seidemann

Im Folgenden:

  • Warum polnische Hafenbetreiber bei der Kooperation mit ukrainischen Getreideexporteuren zögern.
  • Wie strenge polnische Transitvorschriften den Bahntransport von ukrainischem Getreide behindern.
  • Welche Bedingungen europäische Transportfirmen an die Zusammenarbeit mit der Ukraine knüpfen.

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Katarzyna Kapczyńska

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Katarzyna Kapczyńska arbeitet seit 1998 bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der DWN im Bonnier-Konzern. Anfangs schrieb sie über Investitionen in Wirtschaftszonen und die Privatisierung der polnischen Spirituosenindustrie, heute vor allem über Bauwirtschaft, energieintensive Industrie sowie Wasser- und Abfallwirtschaft.

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