Wirtschaft

Staatsdefizit und Schuldenquote wachsen rasant: Deutschland reißt die Maastricht-Grenze

Der deutsche Staat lebt deutlich über seine Verhältnisse: Während die Einnahmen im ersten Halbjahr um 2,8 Prozent zulegten, erhöhten sich die Ausgaben mit 6,1 Prozent deutlich stärker. Sozialleistungen, Investitionszuschüsse und Zinskosten belasten die öffentlichen Haushalte erheblich. Damit liegt die Defizitquote knapp über Maastricht-Marke.
02.09.2026 17:11
Lesezeit: 4 min
Staatsdefizit und Schuldenquote wachsen rasant: Deutschland reißt die Maastricht-Grenze
Im ersten Halbjahr 2026 klaffte in den öffentlichen Kassen Deutschlands ein Loch von 71,3 Milliarden Euro – nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. (Foto: iStock/credit: Felix Geringswald) Foto: Felix Geringswald

Im Folgenden:

  • Warum das deutsche Staatsdefizit im ersten Halbjahr so drastisch ansteigt.
  • Weshalb die staatlichen Ausgaben doppelt so schnell wachsen wie die Einnahmen.
  • Welche Posten die Defizitquote über die kritische Maastricht-Grenze treiben.

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Mirell Bellmann

Mirell Bellmann schreibt als Redakteurin bei den DWN über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zuvor arbeitete sie für Servus TV und den Deutschen Bundestag.

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