Wirtschaft

Frankreich Staatsverschuldung: Die nächste Gefahr für die Eurozone

Frankreich galt lange als einer der politischen und wirtschaftlichen Pfeiler der Eurozone. Doch an den Anleihemärkten wächst die Nervosität: Die Renditen französischer Staatspapiere steigen, der Abstand zu deutschen Bundesanleihen wird größer. Hohe Schulden, schwaches Wachstum und politische Blockaden verschärfen die Lage. Für die Eurozone und Deutschland könnte das Folgen haben.
29.09.2026 06:02
Lesezeit: 9 min
Frankreich Staatsverschuldung: Die nächste Gefahr für die Eurozone
Frankreich wird zum Risiko für die Eurozone. (Bild: dpa) Foto: Kay Nietfeld

Im Folgenden:

  • Warum Frankreichs hohe Staatsverschuldung die Anleger zunehmend nervös macht.
  • Wie stark französische Staatsanleihen inzwischen gegenüber deutschen Bundesanleihen zurückfallen.
  • Warum steigende Renditen Frankreichs Haushalt zusätzlich unter Druck setzen.

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Krzysztof Kolany

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Krzysztof Kolany ist Analyst bei Puls Biznesu und beschäftigt sich mit der Warschauer Börse ebenso wie mit den internationalen Finanzplätzen New York, London und Frankfurt. Puls Biznesu ist ein Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Seine Schwerpunkte liegen auf Edelmetallmärkten, Zentralbankpolitik, Aktien, Devisen und Rohstoffen. Für seine wirtschaftsjournalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem dreimal mit dem renommierten W.-Grabski-Preis der polnischen Nationalbank sowie als Heros des Kapitalmarkts 2016.

 
 
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