Politik

Berlusconi tritt Strafe in Altenheim an

Lesezeit: 1 min
09.05.2014 12:10
Der ehemalige italienische Premier Silvio Berlusconi hat seinen Dienst in einem Altenheim angetreten. Wegen Steuerhinterziehung war der 77-Jährige zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden, die er nun in Form eines Sozialdienstes abarbeitet.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Italien  
Justiz  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Der ehemalige italienische Ministerpräsident hat am Freitag seinen Dienst in einem Altenheim angetreten. Silvio Berlusconi fuhr am Morgen vor einem Altenheim in Mailand vor, um seine Sozialstunden abzuleisten.

Mitarbeiter und Anwohner waren von dem Ereignis nicht sehr angetan:

„Diese ganze Aufregung um sein Kommen, das ist alles völlig übertrieben. Er kommt ja nicht, um den Alzheimer-Patienten zu helfen. Er kommt, weil er muss.“

„Das ist doch eine Farce. Er hat diesen ganzen Medienrummel nicht verdient, die Öffentlichkeit, die Polizei, die hier für Ordnung sorgen muss, diese ganze verschwendete Energie. Wir hätten gut ohne das alles leben können.“

Ein Gericht hatte den ehemaligen italienischen Premierminister zu einer einjährigen Strafe wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Der 77-Jährige soll mindestens vier Stunden pro Woche in der Einrichtung arbeiten, hatten die Richter in Mailand entschieden. Einen strikten Hausarrest oder gar eine Gefängnisstrafe, die ebenfalls möglich gewesen wären, bleibt Berlusconi somit erspart.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Banken und Sparkassen vereinheitlichen ihre Online-Bezahlverfahren

Kunden deutscher Banken sollen es beim Shoppen im Internet künftig einfacher haben. Die heimische Kreditwirtschaft verzahnt ihre...

DWN
Politik
Politik Der „Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Realität

Der „Great Reset“ wird in der Öffentlichkeit als Verschwörungstheorie abgetan. Doch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei um eine...

DWN
Deutschland
Deutschland Nationale Maritime Konferenz: Der deutsche Schiffbau steckt in einer Jahrhundert-Krise

Der Schiffbau steckt in der Krise. Die Corona-Pandemie hat die Werften schwer getroffen. Aber es gibt noch ein anderes Problem, für das...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Deutschland
Deutschland BGH schließt Gesetzeslücke für klagende Wohnungseigentümer

Zahlreiche Wohnungsbesitzer in Rechtsstreitigkeiten können aufatmen. Trotz einer Gesetzesreform können sie erstmal im Alleingang Prozesse...

DWN
Deutschland
Deutschland Einmalige Vermögensabgabe durch Super-Reiche könnte dem Bund 310 Milliarden Euro bescheren

Durch eine einmalige Vermögensabgabe durch Multimillionäre in Deutschland könnte der Bund 310 Milliarden Euro einnehmen, um die...

DWN
Politik
Politik Der Kalte Krieg hat niemals aufgehört: Die USA setzen ihre Interventionspolitik unbeirrt fort

Trotz des Zusammenbruchs der Sowjetunion erließen die USA vor über 20 Jahren die Doktrin der "Überlegenheit auf allen Ebenen". Sie gilt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nanotechnologie: US-Unternehmen Techniplas soll Kerngeschäft von Nanogate übernehmen

Nachdem die Saarbrücker Nanotechnologiefirma Nanogate Insolvenz angemeldet hat, will das Unternehmen nun wesentliche Teile seines...