Frankreich: Haushaltsloch in Milliardenhöhe

Um die vereinbarten Defizitziele einzuhalten muss der französische Staat bis zum Ende des Jahres zwischen sieben und zehn Milliarden Euro einsparen, schätzt der französische Finanzminister. Wie dies konkret erreicht werden kann, sagte er allerdings nicht.

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Der französische Präsident Francois Hollande wird wieder einmal von den eigenen Finanzen seines Landes gebremst. Während er auf EU-Ebene Druck hin zu mehr Wachstum macht, kommt ihm bei seinen Vorhaben im eigenen Land die eigene finanzielle Situation des Haushalts in die Quere.

Der französische Finanzminister Pierre Moscovici rechnet mit einem Haushaltsloch von bis zu zehn Milliarden Euro, das bis Ende des Jahres gestopft werden muss, um das Defizitziel zu erreichen. Im Gespräch mit den TV-Sender ITele antwortete er auf die Frage, ob dafür Einsparungen in Höhe von sieben bis zehn Milliarden Euro notwendig seien: „Ich denke, wir liegen dazwischen, aber ich möchte auf die offiziellen Zahlen warten.“

Die offiziellen Daten zum Zustand der französischen Staatsfinanzen sollen Anfang Juli vorliegen. Dann will die Regierung den Haushalt für 2012 überarbeiten. Das Defizit soll von 5,2 Prozent des BIP im vergangenen Jahr auf 4,5 Prozent des BIP in diesem Jahr gesenkt werden.

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