Banken: Italien und Spanien mit Rekordschulden bei der EZB

Der Finanzierungsbedarf der südeuropäischen Banken steigt weiter. Alleine die spanischen Banken haben sich von Juni auf Juli 38 Milliarden Euro mehr geliehen. Seit Februar steigen die Schulden kontinuierlich massiv an.

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Die Banken südeuropäischer Länder borgen sich immer mehr Geld von der Europäischen Zentralbank. Während sich die Summe, die italienische Banken in Anspruch nehmen, Anfang des Jahres eingependelt hat, steigt der Bedarf an Finanzierung der spanischen Banken weiter ungebremst. Die Banken in Italien haben sich von Juni auf Juli zwei Milliarden Euro mehr geliehen und schulden der EZB nun 283 Milliarden Euro.

Die spanischen Banken haben dagegen im Juli um 38 Milliarden Euro mehr Kredite bei der EZB aufgenommen, als im Vormonat. Insgesamt haben sich die spanischen Banken nun 375,5 Milliarden Euro bei der EZB geliehen. Seit März steigen die EZB-Kredite für den spanischen Bankensektor damit monatlich massiv an.

Damit steigt auch das Risiko für die anderen Eurostaaten, die über ihre Notenbanken im Rahmen des Eurosystems für die Kredite bei der EZB haften.

Seit Ende vergangenen Jahres sind die Kredite der Banken bei der EZB sprunghaft angestiegen. (Grafik: Zero Hedge)

Seit Ende vergangenen Jahres sind die Kredite der Banken bei der EZB sprunghaft angestiegen. (Grafik: Zero Hedge)

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