Politik

Deepfake-Kennzeichnung: Warum die EU die Wahrheit nicht markieren kann

Ein täuschend echtes Video kann Karrieren zerstören, Börsenkurse bewegen oder politische Krisen verschärfen. Die EU schreibt deshalb ab dem 2. August eine Kennzeichnung vieler KI-Inhalte vor. Doch die neuen Warnhinweise zeigen lediglich, wie ein Inhalt entstanden ist, nicht ob er wahr ist. Zudem lassen sich Metadaten löschen, Wasserzeichen beschädigen und Nutzer von ihren eigenen Überzeugungen leiten. Damit beginnt ein riskanter Praxistest für Plattformen, Unternehmen und Medien.
03.08.2026 05:41
Aktualisiert: 03.08.2026 06:00
Lesezeit: 9 min
Deepfake-Kennzeichnung: Warum die EU die Wahrheit nicht markieren kann
Ab 2. August kennzeichnet die EU viele KI-Inhalte. (Foto: dpa | Nicolas Armer) Foto: Nicolas Armer

Im Folgenden:

  • Deepfake-Kennzeichnung: Die gefährliche EU-Lücke | DWN
  • Welche Unternehmen ab dem 2. August neue Transparenzpflichten erfüllen müssen.
  • Warum auch echte und ungekennzeichnete Aufnahmen manipulativ sein können.

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