Griechischer Pilot fliegt mit Kampf-Jet in die Türkei, um Bargeld abzuheben

Einem Medienbericht zufolge soll ein griechischer Kampfpilot in die Türkei geflogen sein, um Bargeld in Höhe von umgerechnet 2.078 Euro abzuheben. Er landete an einer Stelle, die vom Radar nicht erfasst wird. In Griechenland dürfen die Bürger nur 60 Euro pro Tag abheben.

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Nach einem Medienbericht der französischen Webseite Radio Cockpit soll der griechische Pilot Major Homer Sipostopulos mit seinem F-16-Jet in die türkische Stadt Söke an der Ägäisküste geflogen sein, um dort Bargeld abzuheben. Diese Gelegenheit soll er während eines Übungsflugs genutzt haben. Das Geld soll er sich in türkischer Währung ausgezahlt haben lassen, um es anschließend in einer Wechselstube in Euro umzutauschen.

Dabei soll es sich um eine Summe von 6.000 Türkische Lira – umgerechnet 2.078 Euro – handeln. Der Pilot soll exakt drei Kilometer entfernt von Söke auf einem unbenutzten Flughafen gelandet sein, der vom Radar der türkischen Luftwaffe nicht überwacht wird. In Griechenland können an den Geldautomaten nur noch maximal 60 Euro pro Tag abgehoben werden. Diese Beschränkung soll nur für Griechen gelten, nicht für Ausländer.

Zudem sind Auslandüberweisungen in Griechenland derzeit nicht möglich. „Durch die eingeführten Kapitalverkehrskontrollen ist es griechischen Unternehmen nicht möglich, Auslandsüberweisungen zu tätigen. Auslandsüberweisungen sind nur mit Ausnahmeregelungen möglich und betreffen vereinzelnde medizinische Produkte sowie wichtige Rohstoffe“, sagte der Geschäftsführer der Deutsch-Griechischen Industrie- und Handelskammer, Athanassios Kelemis, den Deutschen WirtschaftsNachrichten.

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