Baden-Württemberg: AfD schon fast so stark wie die SPD

Die AfD hat in einer neuen Umfrage für Baden-Württemberg die SPD fast einholt - mit 12 Prozent ist die Partei nur noch 2 Prozentpunkte hinter der SPD. Stabil halten sich die Grünen von Ministerpräsident Kretschmann.

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AfD-Chefin Frauke Petry hatte kürzlich in den FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Wahlhelfer nach Düsseldorf eingeladen.

AfD-Chefin Frauke Petry hatte kürzlich in den FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Wahlhelfer nach Düsseldorf eingeladen.

Gut drei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg stürzt die CDU in einer Umfrage auf den tiefsten Wert der Legislaturperiode ab, während die AfD weiter zulegt. Die CDU komme auf 31 Prozent und verliere damit vier Punkte gegenüber Januar, teilte der Südwestrundfunk am Donnerstag unter Berufung auf eine Umfrage von infratest dimap mit. Die AfD gewinne dagegen zwei Punkte auf zwölf Prozent. Sie reicht damit fast an die SPD heran, die einen Punkt auf 14 Prozent abgibt. Die Grünen verharren bei 28 Prozent, die FDP legt zwei Punkte auf acht Prozent zu. Die Linke würde der Umfrage zufolge dagegen mit vier Prozent nicht in den Landtag einziehen.

Bei diesem Wahlausgang könnten die Parteien ihre Wunschkoalitionen nicht bilden. Grüne und SPD kommen zusammen nur auf 42 Prozent, CDU und FDP sogar nur auf 39 Prozent. Rechnerisch möglich wären dagegen Bündnisse aus CDU und Grünen, eine Ampelkoalition von Grünen, SPD und FDP sowie ein Bündnis von CDU, SPD und FDP.

Ministerpräsident Kretschmann ist bei den Wählern weiter äußerst beliebt. Mit seiner Arbeit sind 71 Prozent der Befragten zufrieden. Wenn der Regierungschef direkt gewählt würde, würden sich 63 Prozent für den Amtsinhaber entscheiden und nur 21 Prozent für seinen CDU-Herausforderer Wolf. Für die Umfrage befragte Infratest-dimap von Donnerstag bis Dienstag 1000 Wahlberechtigte.

Gut die Hälfte der Befragten gaben dem SWR zufolge an, dass die Flüchtlingspolitik und die innere Sicherheit für sie die wichtigste Rolle für ihre Wahlentscheidung spielt.

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