US-Atomstreitkräfte benutzen Computer aus den 70er Jahren

Die amerikanischen Atom-Streitkräfte verwenden teilweise noch Computer aus den 1970er Jahren. Auch Disketten sind Berichten zufolge noch im Einsatz. Bis zum Jahr 2020 sollen alle Systeme modernisiert worden sein.

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Die Atomstreitkräfte der USA benutzen teilweise noch vollkommen veraltete Computer und Floppy-Disks. Dies moniert der US-Rechnungshof (GAO) in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. So laufe im Verteidigungsministerium ein Kommando- und Kontrollsystem auf einem IBM-Computer der Serie 1, die aus den 70er Jahren stammt. Eine Sprecherin des Pentagon sagte gegenüber AFP, das System bleibe in Gebrauch, weil es noch immer funktioniere.

Die Floppy-Laufwerke würden allerdings bis Ende 2017 ausgetauscht, sagte die Sprecherin. Die Modernisierung laufe wie geplant weiter. Laut dem GAO-Bericht plant das Verteidigungsministerium, das System bis Ende 2020 komplett auszutauschen. Auch im Finanzministerium würden noch vollkommen veraltete Systeme benutzt, heißt es in dem Bericht weiter. Die Rechnungsprüfer beklagen vor allem, dass die Kosten für den Erhalt der überalterten Technik hoch seien und dass stattdessen besser in moderne Systeme investiert werden solle.

Die Tatsache, dass die US-Regierung in sensiblen Bereichen wie der atomaren Streitkräfte und der Finanzen veraltete Technik einsetzt verwundert, weil das Land weltweit als Vorreiter der Digitalisierung gilt und große Technologiekonzerne wie Google und Apple hervorgebracht hat

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