Wirtschaft

Russische Wirtschaft: China legt den Kreml an die technologische Leine

Russland pumpt Milliarden in seine Rüstungsindustrie, doch die Wirtschaft schrumpft, die Inflation steigt und die Devisenreserven schwinden. Statt eines spektakulären Zusammenbruchs droht dem Land ein schleichender industrieller Abstieg. Besonders gefährlich für den Kreml ist die wachsende Abhängigkeit von China, denn ohne ausländische Technologie lässt sich die Kriegsmaschinerie kaum dauerhaft am Laufen halten.
15.07.2026 08:44
Lesezeit: 8 min
Russische Wirtschaft: China legt den Kreml an die technologische Leine
Zapfsäulen als Symbol für Russlands verwundbare Einnahmequelle: Schwächere Öl- und Gaserlöse setzen die Kriegswirtschaft zunehmend unter Druck. (Foto: dpa/AP | Pavel Bednyakov) Foto: Pavel Bednyakov

Im Folgenden:

  • Warum Russlands milliardenschwere Rüstungsausgaben die Wirtschaft nicht mehr wachsen lassen.
  • Wie der Devisenmangel Moskaus militärische Produktion zunehmend gefährdet.
  • Weshalb China für den Kreml zum unverzichtbaren Technologielieferanten wird.

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Gabriel Chrostowski

Gabriel Chrostowski ist Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft und Unternehmen. Bei Puls Biznesu ist er für makroökonomische und branchenspezifische Analysen zuständig. Er taucht gerne in umfangreiche Datensätze und Forschungsstudien ein, um den tatsächlichen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen. In seiner Freizeit liest er, geht laufen, spielt Fußball und wandert. Er ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Posen (Poznań University of Economics and Business).
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