Politik

Gewalt gegen Flüchtlinge: Human Rights Watch kritisiert Frankreich

Lesezeit: 1 min
20.01.2015 18:12
Human Rights Watch kritisiert Übergriffe der französischen Polizei gegen Flüchtlinge in Calais. Die Organisation fordert die humane Behandlung von Asylsuchenden.
Gewalt gegen Flüchtlinge: Human Rights Watch kritisiert Frankreich

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat das Vorgehen der Polizei gegen Flüchtlinge im nordfranzösischen Calais kritisiert. Die Organisation berichtete am Dienstag von Übergriffen durch Beamte. Asylsuchende seien geschlagen oder mit Reizspray angegriffen worden, hieß es. Human Rights Watch forderte «angemessene Aufnahmebedingungen und humane Behandlung der Asylsuchenden».

Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve verwies darauf, dass Polizisten juristischer Kontrolle unterlägen. Mögliches Fehlverhalten werde sanktioniert. Die Beamten hätten aber eine schwierige Aufgabe in Calais.

Flüchtlinge versuchen, von Nordfrankreich aus nach Großbritannien zu gelangen. Dort versprechen sie sich bessere Bedingungen. Deswegen wollen viele keinen Asylantrag in Frankreich stellen. Nach europäischen Vereinbarungen darf Frankreich die Flüchtlinge aber nicht weiterreisen lassen.


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Schulden-Restrukturierung: Ukraine braucht weitere Zugeständnisse von internationalen Investoren
18.05.2024

Die Ukraine will möglichst schnell ihre Finanzierung über den Kapitalmarkt neu aufstellen. Es geht um bereits am Markt platzierte...

DWN
Politik
Politik Für immer beschützt von Uncle Sam? Warum Europa nicht mehr auf die Hilfe der USA zählen sollte
18.05.2024

Sinkt das Interesse der USA an Europa? Für Jahrzehnte galt es als gesichert, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Westeuropa vor...

DWN
Panorama
Panorama Studie: Klimawandel führt zu weniger Ertrag und Qualität bei Reis
18.05.2024

Japanische Forscher wollten herausfinden, wie sich der Klimawandel auf die Reisernte auswirkt. Dafür haben sie mehrere Szenarien...

DWN
Unternehmen
Unternehmen DWN-Kommentar: 4-Tage-Woche und Work-Life-Balance - das ist doch ein unternehmerischer Alptraum!
17.05.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft E-Autos: Zölle gegen China – sollte die EU jetzt den USA nacheifern?
17.05.2024

Nachdem die USA die Zölle auf chinesische Elektroautos drastisch angehoben haben, steht nun die EU vor der Frage, ob sie es dem großen...

DWN
Panorama
Panorama Gesundheitsminister präsentiert neuen Bundes-Klinik-Atlas für Deutschland
17.05.2024

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wird am Freitag den "Bundes-Klinik-Atlas" vorstellen, ein staatliches Vergleichsportal, das...

DWN
Politik
Politik 13 Außenminister alarmiert: Rafah droht laut einem Pressebericht ein Großangriff
17.05.2024

13 Außenminister haben Israel in einem Brief vor einer umfassenden Militäroffensive in Rafah im südlichen Gazastreifen gewarnt und mehr...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Unser neues Magazin ist da: Macht. Spiel. Politik – Hinter den Kulissen der Fußball-EM 2024
17.05.2024

Eröffnet die EM 2024 eine glänzende Perspektive für die deutsche Wirtschaft oder wird das Großevent ein weiteres Symptom für...