Finanzen

US-Energiebranche: ETE will Williams Companies kaufen

Lesezeit: 1 min
22.06.2015 12:05
Der US-Energieriese ETE will den Gaspipeline-Betreiber Williams Companies für 48 Milliarden Dollar kaufen. Doch Williams verlangt 53,1 Milliarden Dollar für die Übernahme.
US-Energiebranche: ETE will Williams Companies kaufen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  
Energie  
Erdöl  

In der US-Energiebranche wird eine Großübernahme im Volumen von 48 Milliarden Dollar geplant. Für diese Summe will der Konzern Energy Transfer Equity (ETE) nach Angaben vom Montag den Gaspipeline-Betreiber Williams Companies kaufen. Williams zeigte sich zwar grundsätzlich aufgeschlossen und erklärte, nun strategische Optionen zu prüfen, bezeichnete das Angebot aber als deutlich zu niedrig. Einschließlich Schulden und anderer Lasten summiere sich die Offerte sogar auf 53,1 Milliarden Dollar, telte ETE mit.

Williams Companies hatte seinerseits erst im Mai die Übernahme des Unternehmens Williams Partners für 13,8 Milliarden Dollar angekündigt, das - ähnlich wie ETE - auf Lagerung, Verarbeitung und Transport von Erdgas spezialisiert ist. Dass dieses Geschäft zustande kommt, ist für ETE Bedingung des eigenen Gebots.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Unterschätzter Rohstoff: Der globale Kampf ums deutsche Holz

Die globale Nachfrage nach dem Baustoff Holz heizt in Deutschland den Export an. Droht ein Ausverkauf des Waldes?

DWN
Finanzen
Finanzen Dow Jones steigt auf Rekordhoch, Rohstoffwerte gefragt

Der Dow-Jones-Index erreicht ein neues Allzeithoch, getrieben vor allem durch die Aktien von Bergbau-, Energie- und Stahl-Unternehmen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Verband: CO2-Sondersteuer vertreibt Ernährungsindustrie aus Deutschland

Aufgrund unausgereifter Regelungen rund um die neue Sondersteuer auf das Naturgas CO2 droht die Abwanderung von Teilen der...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Deutschland
Deutschland Gründungsmitglieder der Grünen waren Mitglieder der NSDAP

Der Bundeszentrale für politische Bildung zufolge muss das Weltbild der Grünen nicht zwangsläufig mit links-alternativen Einstellungen...

DWN
Politik
Politik Russland und China wollen Dollar-Dominanz brechen, Saudis legen sich mit Biden an

Saudi-Arabien baut seine Beziehungen zu China aus. Damit läuft das Königreich Gefahr, Opfer von US-Vergeltungsmaßnahmen zu werden....

DWN
Politik
Politik Schwere Auseinandersetzungen erschüttern Jerusalem, UN-Sicherheitsrat beruft Krisentreffen ein

In Jerusalem kommt es seit Tagen zu schweren Auseinandersetzungen. Am Montag eskalierte die Gewalt erneut.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Neues E-Auto-Werk: Wie Posen klammheimlich zum chinesischen Einfallstor nach Europa wird

Überall in Europa haben die Chinesen 2020 wegen Corona ihre Investitionen verringert. Nur bei unserem direkten Nachbarn Polen nicht, eine...