Wirtschaft
Ein obszönes Geschäft

Goldrausch in Südamerika: Ausbeutung von Mensch und Natur

Seit 2008 gibt es in Lateinamerika einen neuen und anhaltenden Goldrausch. Da in den Anden das fünftgrößte Goldvorkommen der Welt vermutet wird, zieht die karge Region nicht nur eifrige Goldschürfer an, sondern vor allem Drogenkartelle und menschliche Ausbeuter. Die Folgen sind künstliche Städte mit schlechtesten hygienischen Bedingungen, Sklaverei, Prostitution und massive Umweltverschmutzungen durch die benötigten Chemikalien für den Goldbergbau. Die daran beteiligten Firmen kommen auch aus Europa.
29.10.2015 01:45
Lesezeit: 5 min

Im Folgenden:

Ein genauer Blick auf die Kurshistorie des Goldpreises bei der Deutschen Boerse während der vergangenen zehn Jahre reicht aus, um zu erkennen, dass der Preis des Edelmetalls seit 2005 weltweit um...

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