Finanzen

Mini-Crash in China: Futures stürzen um sieben Prozent ab

Die chinesischen Aktien-Futures sind am Freitag um sieben Prozent gefallen. Zuvor hatte die inländische Regulierungsbehörde Fondsmanagern die Option eröffnet, dass Aktien verliehen werden dürfen, um Wetten zu finanzieren.
17.04.2015 17:57
Lesezeit: 1 min

Die chinesischen Aktien-Futures sind am Freitag um sieben Prozent eingebrochen. Auslöser dieser Entwicklung sollen die jüngsten Regulierungsmaßnahmen bei den Leer-Verkäufen sein, berichtet der Marktdaten-Anbieter Nanex. Die Fondsmanager erhalten somit die Möglichkeit, Aktien an Leer-Verkäufer - Spekulanten - zu verleihen.

Ein Leer-Verkauf zeichnet sich dadurch aus, dass Spekulanten auf einen Kursrückgang wetten: Sie leihen sich Aktien, um sie dann wieder zu verkaufen. Dabei spekulieren sie darauf, dieselben Aktien zu einem späteren Zeitpunkt zu einem günstigeren Preis zurückzukaufen. Deshalb könnten Spekulanten chinesische Aktien unter Druck setzen.

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Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

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