Politik

Russland verstärkt Nordflotte mit Atom-Drohnen

Lesezeit: 1 min
14.01.2019 17:29
Russland will seine U-Boote mit nuklearfähigen Unterwasserdrohnen ausstatten.
Russland verstärkt Nordflotte mit Atom-Drohnen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS plant die russische Marine, mehr als 30 nuklearfähige Unterwasserdrohnen der Klasse “Poseidon” in den Dienst zu stellen.

“Von zwei Poseidon-U-Booten wird erwartet, dass sie in den Dienst der Nordflotte gestellt werden, und die beiden anderen werden sich der Pazifikflotte anschließen. Jedes der U-Boote wird maximal acht Drohnen transportieren, und daher kann die Gesamtzahl der Poseidons im Kampfdienst eine Anzahl von bis zu 32 reichen”, sagte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums der TASS.

Das derzeit auf der Sevmash-Werft gebaute Atom-U-Boot Chabarowsk wird zu einem organischen Träger der nuklearfähigen Poseidon sein. Außerdem könnten Spezial-U-Boote und die in der russischen Marine betriebenen atomgetriebenen Unterwasser-Kreuzer des Projekts 949A als Transporter eingesetzt werden, nachdem sie entsprechend aufgerüstet werden.

Poseidon-Drohnen bilden zusammen mit ihren Trägern - atomgetriebene U-Boote - einen Teil des sogenannten ozeanischen Mehrzwecksystems.

Die in Russland entwickelte Poseidon-Drohne ist in der Lage, in einer Tiefe von mehr als einem Kilometer eine enorme Geschwindigkeit von etwa 110 Knoten oder mehr als 200 Stundenkilometern zu erreichen, berichtet die Zeitung Rossijskaja Gaseta. Möglich wurde dies durch die Schaffung einer Luftkaverne, die den Wasserwiderstand verringert.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Finanzen
Finanzen DWN Aktuell: Ölpreise brechen kräftig ein

Wegen der in zahlreichen Ländern eingeführten Lockdowns brechen die Ölpreise ein. Ein Ende des Abwärtstrends ist Beobachtern zufolge...

DWN
Deutschland
Deutschland Wirtschaftsverbände sehen erneuten Lockdown als Existenzgefährdung ganzer Branchen

Die deutsche Wirtschaft hat kritisch auf die neuerlichen Kontaktbeschränkungen im November reagiert. Diese seien möglicherweise nicht...

DWN
Deutschland
Deutschland Bayern setzt bei Corona-Verstößen auf Anzeigen von Nachbarn

Bayern setzt bei der Kontrolle von Verstößen gegen die Kontaktbeschränkung in Privatwohnungen auf Hinweise und Anzeigen von Nachbarn. Es...

DWN
Finanzen
Finanzen Währungsverfall und Kapitalflucht: Die Finanzkrise in der Türkei hat begonnen

Die türkische Landeswährung Lira befindet sich im monetären Endspiel, die bislang unter der Oberfläche schwelende Finanzkrise...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB hält Geldschleusen offen, stellt weitere Lockerung in Aussicht

Die Europäische Zentralbank hält den Leitzins weiter bei null und setzt ihre Anleihekäufe unverändert fort. Zudem stellt die Notenbank...

DWN
Technologie
Technologie Spektakulärer Wasserfund könnte Besiedlung des Mondes einläuten

NASA-Wissenschaftler haben zum ersten Mal die Existenz von flüssigem Wasser auf der Sonnenseite des Mondes bewiesen. Für künftige...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Porsche fährt der Konkurrenz mit zweistelliger Rendite davon

Der Autobauer Porsche ist weiterhin äußerst profitabel. Der Stuttgarter Sportwagenbauer kommt besser durch die Krise als die Konkurrenz.

DWN
Marktbericht
Marktbericht Positive VW-Ergebnisse stabilisieren etwas den Dax - heute Nachmittag BIP-Zahlen aus den USA

Die Börsen sind gerade dabei, etwas fester zu werden. Drittquartalsergebnisse von VW, die besser als erwartet ausgefallen waren,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Triebwerkhersteller MTU bricht beim Umsatz und Ergebnis ein - präzisiert aber Prognose

Der aktiennotierte Triebwerkhersteller für Flugzeuge, MTU, leidet aufgrund der Krise in der Luftfahrtindustrie besonders unter der...

DWN
Politik
Politik Russland kritisiert französische Mohammed-Karikaturen und islamistische Gewalttaten scharf

Der Kreml hat die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen durch das französische Magazin „Charlie Hebdo“ und die islamistischen...

DWN
Deutschland
Deutschland Psychotherapeuten-Vereinigung: "Die Bundesregierung muss umfangreich und differenziert aufklären und die Menschen beteiligen"

Die ständig schlechten Nachrichten sind eine massive Bedrohung für die psychische Gesundheit. Der Bundesvorsitzende der Deutschen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Volkswagen findet vorerst zurück in die Erfolgsspur

VW meldet einen Betriebsgewinn von 3,2 Milliarden Euro im dritten Quartal. Doch trotz der Erholung der Pkw-Nachfrage bleibt die Lage...

DWN
Deutschland
Deutschland Risiko einer zweiten Rezession in Deutschland steigt

Ökonomen schließen wegen der stark steigenden Corona-Positivtests und wegen der drohenden Gegenmaßnahmen einen Rückfall der deutschen...

DWN
Deutschland
Deutschland So verrückt sind manche Corona-Regelungen in Deutschland

Karneval ohne Schunkeln, Fußball ohne Fangesänge, Sex nur mit einem Partner: Eine Auswahl von interessanten Corona-Regelungen in den 16...