Finanzen

Zara: Grüne werfen Mutterkonzern Steuerflucht vor

Lesezeit: 1 min
09.12.2016 11:23
Der Mutterkonzern des Modelabels Zara soll mit Steuertricks mehr als eine halbe Milliarde Euro gespart haben.
Zara: Grüne werfen Mutterkonzern Steuerflucht vor

Mehr zum Thema:  
EU > Politik >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
EU  
Politik  

Zaras Mutterkonzern Indetex soll über eine halbe Milliarde Euro mit Steuertricks gespart haben, berichtet die dpa. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die die Grünen am Donnerstag im Europaparlament vorgestellt haben. Demnach vermied der spanische Konzern Inditex zwischen 2011 und 2014 mindestens 585 Millionen Euro an Steuern. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass das Unternehmen Schlupflöcher ausgenutzt und aus Ungleichheiten in nationalen Steuersystemen Kapital geschlagen habe.

Inditex habe große Gewinne in Ländern mit niedrigen Steuern wie Irland, Schweiz und Niederlande versteuert und nicht dort, wo sie erzielt wurden.

Generell haben multinationale Konzerne viel mehr legale Möglichkeiten zur Steuervermeidung als etwa ein Mittelständler. Vor einigen Wochen hatten die Grünen bereits dem Chemieriesen BASF ähnliche Steuertricks vorgeworfen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
EU > Politik >

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Politik
Politik China ist der größte Profiteur der Corona-Krise

Vor einem Jahr erlebte die zweitgrößte Volkswirtschaft wegen der Corona-Krise einen schweren Einbruch. Nun legt sie den größten...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Bundesgesetz macht Klagen gegen Ausgangssperre vor Verwaltungs-Gerichten unmöglich

Das geplante Corona-Bundesgesetz hebelt die Verwaltungsgerichte aus. Es wird rechtlich nicht möglich sein, dass Bürger vor die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russland will zum weltweit führenden Wasserstoff-Exporteur aufsteigen

Russland will der weltweit führende Wasserstoff-Exporteur werden. Ein im vergangenen Jahr diesbezüglich vorgestellter Plan muss auch als...

DWN
Finanzen
Finanzen Wegen Corona: Wirtschaftsexperten raten zu späterer Rente

Das Rententhema wird eines der wichtigsten im kommenden Bundestagswahlkampf. Führende Wirtschaftsinstitute raten jetzt zu einem höheren...

DWN
Politik
Politik Diese drei Top-Leute sind seit Beginn des ersten Lockdowns verstorben

Seit Beginn der Corona-Krise sind drei Persönlichkeiten, die die deutsche Bundes- und Landespolitik geprägt haben, unerwartet verstorben.

DWN
Politik
Politik Luxemburg: Ministerium bestätigt Tod nach AstraZeneca-Impfung

Das luxemburgische Gesundheitsministerium hat bestätigt, dass eine 74 Jahre alte Frau am 10. April an einer Hirnblutung nach einer...

DWN
Politik
Politik Umfrage: 46 Prozent der Deutschen gegen nächtliche Ausgangssperren

Die von der Bundesregierung geplante Einführung nächtlicher Ausgangssperren in Gebieten mit hohen Corona-Fallzahlen halten einer Umfrage...

DWN
Finanzen
Finanzen Geldvermögen der Deutsche steigt auf fast sieben Billionen Euro

Trotz Virus-Pandemie und jahrelanger ultra-niedriger Zinsen für Sparer werden die Deutschen immer reicher. Doch auch die kalte Enteignung...