Politik

China senkt überraschend Import-Zölle

Lesezeit: 1 min
24.11.2017 16:35
China hat überraschend Importzölle für zahlreiche Konsumgüter gesenkt.
China senkt überraschend Import-Zölle

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die chinesische Regierung hat überraschend die Import-Zölle für 187 ausländische Produkte gesenkt. Wie das Finanzministerium mitteilte, handelt es sich dabei vor allem um Produkte aus dem Konsumgüterbereich, für die es in China zu wenig Angebot gibt.

Zu den Waren gehören Kaffeemaschinen, elektrische Zahnbürsten, Medikamente, Kosmetikprodukte und Alkoholika. Den größten Rückgang gab es bei alkoholischen Produkten wie Wermut, für die die Import-Zölle von 65 Prozent auf 14 Prozent gesenkt wurden.

Die Maßnahme der Chinesen kommt nur wenige Wochen nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking. Trump beklagt seit langem das extreme Ungleichgewicht im Handel zwischen China und den USA. Im Jahr 2016 belief sich das Handelsdefizit der USA mit dem Reich der Mitte auf 347 Milliarden Dollar. Für das laufende Jahr gehen Schätzungen von bis zu 370 Milliarden Dollar aus. Im Oktober entfielen 70 Prozent des gesamten chinesischen Handelsüberschusses auf die USA.

Möglich ist, dass die Maßnahme deshalb ein Entgegenkommen Chinas gegenüber den USA und Teil einer weitergehenden Vereinbarung zwischen beiden Regierungen darstellt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Spannungen nehmen weiter zu: China entsendet Zerstörer und Flugzeugträger / Sorge auf Okinawa

Geraten jetzt auch Japan und andere pazifische Anrainerstaaten ins Visier der chinesischen Streitkräfte?

DWN
Finanzen
Finanzen Dax dank Chinas Notenbank deutlich im Plus

Konjunkturhilfen in China haben die Stimmung an Europas Börsen nach den jüngsten Verlusten wieder deutlich aufgehellt. Der Dax handelt...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesetat 2022 sieht zweithöchste Neuverschuldung der Geschichte vor

Im Bundeshaushalt 2022 ist eine Neuverschuldung von 138,9 Milliarden Euro vorgesehen. Und ein erheblicher Posten ist dabei noch nicht...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt der Lastenausgleich – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Deutschland
Deutschland DIHK: Stimmung in der deutschen Industrie massiv eingebrochen

Die deutsche Wirtschaft blickt äußerst pessimistisch in die Zukunft. Ein Drittel der von der DIHK befragten Firmen rechnet mit noch...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Erzeugerpreise steigen um 33,5 Prozent

Die deutschen Hersteller haben ihre Erzeugerpreise so stark erhöht wie nie zuvor - um 33 Prozent innerhalb eines Jahres. Butter verteuerte...

DWN
Deutschland
Deutschland Stahlkonzern Vallourec schließt deutsche Werke

Die IG Metall hatte es schon lange befürchtet, am Mittwoch wurde es Gewissheit: Vallourec will seine deutschen Standorte in Düsseldorf...

DWN
Finanzen
Finanzen Zentralbanken investieren massiv in Aktien

Die Zentralbanken definieren ihre Rolle zunehmend neu. Was bedeutet das für den Aktienmarkt?