Finanzen

Ökonom: USA wollen Zugang zu Chinas Finanzsystem

Lesezeit: 1 min
26.07.2018 17:14
Einem koreanischen Ökonomen zufolge besteht das Ziel des Handelskrieges für die US-Regierung darin, den Zugang zum chinesischen Finanzmarkt zu erzwingen.
Ökonom: USA wollen Zugang zu Chinas Finanzsystem

Mehr zum Thema:  
USA > China > Handel >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  
China  
Handel  

Einem koreanischen Ökonomen zufolge besteht das Ziel des derzeit zu beobachtenden Handelskrieges für die US-Regierung darin, den Zugang zum noch weitegehend regulierten chinesischen Finanzmarkt zu erzwingen, berichtet The Korean Herald.

Jeon Byung-seo vom koreanischen Institute for China Economy and Finance zufolge hat die chinesische Industrie ihre Wettbewerber in den USA schon lange hinter sich gelassen, doch der Finanzmarkt sei zum einen noch verschlossen und berge große Schwierigkeiten. Auf diese Schwachstelle würden die gegen China gerichteten Zölle und anderen Handelsbeschränkungen der US-Regierung abzielen.

„Das fundamentale Motiv des bilateralen Handelskrieges ist es China dazu zu bringen, seinen Finanzmarkt zu öffnen und der erste zu sein, der diesen Markt dann betritt um viel Geld zu machen, bevor er ausgereift ist“, wird Jeon zitiert.

Jeon erwartet insbesondere im Vorfeld der Midterm-Wahlen in den USA im November deutliche Maßnahmen der chinesischen Regierung. „Xi wird warten, bis der Wahlkampf beginnt und Trumps Führung angegriffen wird.“

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
USA > China > Handel >

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik „Bausteine einer anderen Gesellschaftsordnung“: BDI identifiziert den totalitären Charakter der Grünen

Der Bundesverband der deutschen Industrie warnt vor den im Parteiprogramm der Grünen verankerten Zielen. Diese liefen nicht nur der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Sonderziehungsrechte: Kapitalspritze des IWF ist zum Scheitern verurteilt

Die Kapitalspritze des IWF in Form von Sonderziehungsrechten ist eine Mogelpackung. Denn die geplanten 650 Milliarden US-Dollar werden vor...

DWN
Politik
Politik Richter wirft Merkel-Regierung Nichtachtung der Justiz vor

Der aktuelle Direktor des Amtsgerichts Bielefeld und Ex-Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa, erhebt schwere Vorwürfe gegen...

DWN
Finanzen
Finanzen Hoffnung auf Bitcoin-ETF treibt Kryptowährung Richtung Allzeithoch

Bitcoin hat am Wochenende einmal mehr Anlauf auf sein Rekordhoch genommen. Namhafte Investoren und die Hoffnung auf einen neuen...

DWN
Deutschland
Deutschland Der Feldzug gegen den Verbrennungsmotor stößt zunehmend auf Widerstand

Angesichts der massiven Schäden für den Wohlstand und die Arbeitsmärkte der europäischen Staaten regt sich verstärkt Widerstand gegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Fraunhofer nimmt ersten IBM-Quantencomputer außerhalb der USA in Betrieb

Die Entwicklung einer Infrastruktur für Quanten-Computer kommt in Deutschland langsam voran.

DWN
Finanzen
Finanzen Drohende US-Sanktionen: China gründet Joint Ventures mit globalem Zahlungsdienstleister Swift

Mehrere chinesische Finanz-Institutionen haben Joint Ventures mit dem internationalen Zahlungsabwickler Swift gegründet. Beobachter stufen...

DWN
Politik
Politik Machtwechsel stoppt Abbau Seltener Erden auf Grönland

Ein politischer Machtwechsel legt Pläne für einen umfassenden Abbau Seltener Erden auf Grönland auf Eis.