Studie: Investoren ziehen Gelder aus Aktien ab

 

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02.12.2018 19:29
Der Investmentgesellschaft State Street zufolge ziehen Anleger in größerem Umfang Gelder aus den Aktienmärkten ab.
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Das Vertrauen der Anleger in Aktien ist dem Investmenthaus State Street zufolge weiter gesunken. Der Global Investor Confidence Index sei im November von bereinigt 84,4 Punkten im Oktober auf 82,7 Punkte gesunken, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch in Boston mit.

„Mit Ausnahme der asiatischen Anleger hat sich der Optimismus angesichts der jüngsten Marktturbulenzen stark reduziert. Und als Folge davon passen die Manager ihre Positionierung nun deutlich an“, sagt Kenneth Froot vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen State Street Associates.

Der leitende Makro-Stratege von State Street Global Markets, Michael Metcalfe, sagte: „Während sich die Stimmung der globalen Verbraucher und Einkaufsmanager wegen der möglichen wirtschaftlichen Eintrübung leicht ändert, hat sich das Anlegervertrauen so schnell wie selten in den letzten zehn Jahren verschlechtert.“ Die dramatischen Einbrüche im August und September seien eine Warnung vor den starken Schwankungen am Markt gewesen, die das vierte Quartal dominiert hätten.

Der Investor Confidence Index misst das Vertrauen beziehungsweise die Risikobereitschaft der Anleger quantitativ, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufsverhalten institutioneller Investoren untersucht. Der Index weist Änderungen bei der Risikobereitschaft der Anleger eine genaue Bedeutung zu: Je höher die prozentuale Verteilung auf die einzelnen Papiere, desto größer die Risikobereitschaft beziehungsweise das Vertrauen. Ein Wert von 100 ist neutral; dies ist der Wert, bei dem Investoren ihren langfristigen Anteil an risikoreichen Anlagen weder erhöhen noch verringern.


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