Marktbericht

Durcheinander bei US-TV-Präsidentschaftsduell belastet den Dax

Die unruhige Entwicklung des Dax geht erst einmal weiter: Und zwar in erster Linie wegen des TV-Duells der beiden Präsidentschaftskandidaten in den USA. Der Ausgang der Wahlen im November wird den Aktienmärkten weitere Impulse geben.
01.10.2020 09:46
Lesezeit: 1 min
Durcheinander bei US-TV-Präsidentschaftsduell belastet den Dax
Der Dax präsentierte sich am Mittwoch mit einem leichten Minus. (Foto: dpa)

Die deutsche Börse hat mit ihrem Leitbarometer am Mittwoch die Sitzung mit einem Verlust von 0,5 Prozent auf 12.761 Punkten geschlossen. Zwischenzeitlich war der Index um ein Prozent gefallen, weil er unter dem Eindruck der TV-Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten aus der Vornacht gestanden hatte. Der Schlagabtausch sei ziemlich chaotisch verlaufen, fanden die Marktteilnehmer. Doch dann sorgte die Veröffentlichung relativ starker Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag wieder für etwas Stabilität.

So war die Zahl der Gewinner und Verlierer gleichmäßig verteilt: Die Deutsche Bank befand sich auf der Liste der Sieger auf Platz eins und legte 1,6 Prozent auf 7,19 Euro zu. Daimler gewann 0,8 Prozent auf 46,04 Euro, und Deutsche Wohnen verbuchte ein Plus von 0,7 Prozent auf 42,69 Euro.

Bei den Verlierern des Tages stand Covestro mit einem Minus von 7,2 Prozent auf 42,35 Euro ganz oben, gefolgt von adidas (minus 1,8 Prozent auf 276,10 Euro) und der Deutschen Post (minus 1,5 Prozent auf 38,90 Euro). Der Kunststoffkonzern Covestro hat vor, dem niederländischen Konkurrenten Royal DSM für 1,6 Milliarden Euro eine Sparte abzukaufen. Die Börsianer halten diesen Preis für hoch.

Heute werden auch wieder einige Konjunkturdaten präsentiert: Beispielsweise erklärt die EU um 11 Uhr, wie groß die Arbeitslosenquote im August in der Eurozone gewesen ist. Die Prognosen liegen bei 8,2 Prozent.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Alternative Investments: Pokémon-Karte für 330.000 Euro verkauft, doch der Verkäufer hofft trotzdem auf 30 Prozent Marktrückgang
28.10.2026

Das dänische Unternehmen Rogerz hat mit dem Verkauf einer Pokémon-Karte für rund 330.000 Euro einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt....

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Wall Street steigt, da KI-Optimismus Tech-Aktien beflügelt
27.10.2026

Technologie-Schwergewichte und wichtige Quartalszahlen bringen Bewegung in die US-Märkte – erfahren Sie, welche Entwicklungen die...

DWN
Finanzen
Finanzen Anthropic-IPO: Claude-Entwickler lockt mit Wachstum und warnt zugleich vor enormen Kosten
27.10.2026

Das Anthropic-IPO könnte zu einem der wichtigsten Börsengänge des Jahres werden. Der Claude-Entwickler meldet explosives Umsatzwachstum,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ingenieurmangel trotz Rekordarbeitslosigkeit: Warum Deutschlands Technikarbeitsmarkt gespalten ist
27.10.2026

Mehr offene Stellen, aber gleichzeitig ein neuer Höchststand bei der Arbeitslosigkeit: Deutschlands Ingenieur- und IT-Arbeitsmarkt sendet...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Temu und Shein werden teurer: EU kassiert ab November zusätzlich
27.10.2026

Ein paar günstige Produkte aus China bestellen und dabei kräftig sparen? Das könnte sich für deutsche Verbraucher bald weniger lohnen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Firma gründen in 24 Stunden: Was jetzt wirklich möglich ist – und was nicht
27.10.2026

Ein eigenes Unternehmen an nur einem Tag gründen: Das neue Bundesportal G24 soll dem behördlichen Zickzackkurs ein Ende setzen. Seit Ende...

DWN
Finanzen
Finanzen Microsoft-Aktie im Fokus: US-Konzern bietet 60.000 Mitarbeitern Abfindungen an
27.10.2026

Der US-Softwarekonzern Microsoft bietet rund 60.000 Beschäftigten in vier Ländern einen freiwilligen Abschied gegen eine Abfindung an....

DWN
Finanzen
Finanzen Micron-Technology-Aktie zwischen KI-Boom und China-Risiko: Was Anleger jetzt beachten sollten
27.10.2026

Nach heftigen Kursschwankungen steht die Micron-Aktie erneut im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Der Speicherchiphersteller profitiert...