Finanzen

Dax: Anleger hoffen nach Powells Rede weiter auf Riesen-Konjunkturpaket aus den USA

Die Börsen entwickeln sich langsam weiter. Heute Nachmittag warten die Anleger auf wichtige Konjunkturdaten.
24.02.2021 10:50
Aktualisiert: 24.02.2021 10:50
Lesezeit: 1 min
Dax: Anleger hoffen nach Powells Rede weiter auf Riesen-Konjunkturpaket aus den USA
Die Finanzmärkte warten weiter auf Impulse. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat heute bis um 11 Uhr 0,6 Prozent auf 13.950 Zähler zugelegt.

Die Anleger erfahren heute Nachmittag um 16 Uhr MEZ, wie sich in den USA die Hausverkäufe im Januar entwickelt haben. Die Volkswirte rechnen mit einem Plus im Vergleich zum Vormonat um zwei Prozent.

Gestern hatte es durch den US-Fed-Präsidenten Jerome Powell keine Impulse gegeben. Seine Einrichtung wird nichts an der sehr lockeren Geldpolitik ändern. Die Inflation und die Beschäftigung sind seinen Aussagen zufolge noch weit von den Zielen der Fed entfernt. „Der Wirtschaftsausblick bleibt sehr ungewiss“, dämpfte Powell die Hoffnung mancher Börsianer, dass sich so langsam alles zum Guten wendet.

So gab es wenig Konkretes des Obersten Währungshüters der USA. Doch bleibt immerhin bleibt die Möglichkeit bestehen, dass die USA massive Konjunkturhilfen vorbereiten. Die US-Börsen sind gestern uneinheitlich aus dem Rennen gegangen. Der Dow Jones Composite hat 0,1 Prozent zugelegt, während die Nasdaq 0,5 Prozent verloren hat.

Gestern hat sich der Index in ähnlicher Form entwickelt: So hat der Dax ein Minus von 0,6 Prozent auf 13.865 Zähler verzeichnet. Die Allianz verbuchte einen Gewinn von 1,7 Prozent auf 198,26 Euro und schob sich damit in die Pool Position unter denjenigen Aktien, die am meisten zulegten. Linde, das zweitgrößte Schwergewicht im Dax, legte 1,6 Prozent auf 209,90 Euro zu und war damit die Nummer zwei. Der Dritte im Bunde war die Deutsche Bank, die 1,3 Prozent auf 9,93 Euro gewann.

Allerdings gab es mehr Verlierer als Gewinner: Die Deutsche Post büßte 3,4 Prozent auf 41,44 Euro ein und lag damit an der Spitze der Tagesverlierer. Danach folgte Infineon, das 3,1 Prozent auf 34,99 Euro verlor. BMW stand dem kaum nach und krachte um 2,7 Prozent auf 69,32 Euro ein.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Verkaufsspekulationen um Leica: Kamerahersteller Leica bekommt neuen Chef
16.03.2026

2005 schrammte der Kamerahersteller Leica knapp an der Insolvenz vorbei. Mit einer Finanzspritze und geordneter Restrukturierung überlebte...

DWN
Finanzen
Finanzen Analyse: 11 Aktien, mit denen sich ein Portfolio gegen Nahost-Spannungen absichern lässt
16.03.2026

Der Krieg im Iran hat die Finanzmärkte stark verunsichert. Eine Analyse von MarketWatch zeigt, welche Aktien in geopolitischen Krisen...

DWN
Politik
Politik Nach Koalitionsbruch von SPD und BSW: Rot-schwarze Koalition in Brandenburg steht
16.03.2026

SPD und CDU können in Brandenburg loslegen – mit Ministerpräsident Dietmar Woidke an der Spitze. Der Sozialdemokrat, der seit 2013...

DWN
Politik
Politik Gegen Abzocke: Regierung bringt Spritpreis-Paket auf Weg - was geplant ist
16.03.2026

Die Spritpreise sind infolge des Iran-Kriegs gestiegen - zu stark? Politiker warfen Mineralölkonzernen "Abzocke" vor. Wie die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Pleitewelle überrollt Deutschland: Immer mehr Insolvenzen – Standort zu teuer
16.03.2026

Immer mehr Betriebe wanken in die Pleite, wie der IWH-Insolvenztrend von Februar bestätigt. Und ein Ende der Entwicklung ist nicht...

DWN
Panorama
Panorama Forbes-Liste der reichsten Menschen: Elon Musk kann erster Billionär der Welt werden
15.03.2026

In der aktuellen Forbes-Liste der reichsten Menschen liegt Tesla-Chef Elon Musk quasi uneinholbar in Front. Bei einem erfolgreichen...

DWN
Politik
Politik Steuerrecht: Ehegattensplitting vorm Aus? Mehr Arbeitszeit für Frauen nicht lukrativ
15.03.2026

Für viele Frauen lohnt es sich finanziell nicht, in den Job zurückzukehren oder ihre Teilzeit auszubauen, das Ehegattensplitting entpuppt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Industrial Accelerator Act: EU-Kommission stärkt Industriepolitik – Anteil am BIP soll auf 20 Prozent steigen
15.03.2026

Die Europäische Kommission will mit dem Industrial Accelerator Act die Industriepolitik der EU neu ausrichten und die Produktion in Europa...