Deutschland

Hamburger Flughafen: Elektro-Taxis haben Vorfahrt, Diesel-Taxis müssen in zweiter Reihe stehen

Am Hamburger Flughafen werden Taxifahrer mit Diesel-Autos und Benziner regelrecht „diskriminiert“. „Das führt zu Frust! Es gab bereits Handgemenge, zerstörte Ladesäulen“, heißt es in einem Bericht.
23.10.2021 11:53
Aktualisiert: 23.10.2021 11:53
Lesezeit: 1 min
Hamburger Flughafen: Elektro-Taxis haben Vorfahrt, Diesel-Taxis müssen in zweiter Reihe stehen
Ein Taxi steht am 31.01.2006 am Hamburger Flughafen. (Foto: dpa) Foto: Maurizio Gambarini

„Ecomento“ berichtet: „Am Hamburger Flughafen dürfen Elektro-Taxis seit Kurzem ganz nach vorn: An den Einstiegszonen direkt vor den Terminals sind die jeweils ersten beiden Plätze künftig für rein batteriebetriebene Taxis reserviert.“

Das führt zu Frust unter den Taxifahrern, denn die neue Verordnung hat zu einer regelrechten Zweiklassen-Gesellschaft unter ihnen geführt. Die „BILD“ berichtet: „Folge: Hybrid-/Diesel- und Benziner-Eigner müssen noch länger warten. Das führt zu Frust! Es gab bereits Handgemenge, zerstörte Ladesäulen. Sogar die Polizei wurde schon gerufen, um Zoff schlichten. Taxifahrer Sahin Saray (55): ,Ich musste dazwischen gehen, damit es keine Schlägerei gibt.‘ Er versteht den Unmut: ,Wir stehen hier 2-3 Stunden. Aber die fahren einfach an uns vorbei, nehmen uns Fahrgäste weg. Da wird die Kollegialität mit Füßen getreten.‘“

Die Webseite „t-online.de“ wörtlich: „Nach Angaben der Verkehrsbehörde gibt es in Hamburg derzeit rund 50 E-Taxis. Die Gesamtzahl der Taxis in der Hansestadt bezifferte der Senat zum 30. März auf 2.864.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kokain am Arbeitsplatz: Wenn ausgerechnet die besten Mitarbeiter abhängig werden
24.10.2026

Kokain ist längst keine Droge mehr, die nur auf Partys konsumiert wird. Immer häufiger erreicht der Konsum auch den Arbeitsalltag....

DWN
Finanzen
Finanzen Aktien kaufen: Diese Branchen könnten den KI-Hype schlagen
24.10.2026

Die Börsen brechen Rekorde, doch der Höhenflug steht auf wackligen Beinen. Wenige Technologiekonzerne treiben die Kurse, während...

DWN
Politik
Politik China macht seine Grenzen dicht: Ein neuer Eiserner Vorhang
24.10.2026

China macht seine Grenzen dicht, und längst trifft es nicht mehr nur politisch unbequeme Bürger. Lehrer, Ärzte und KI-Ingenieure dürfen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: KI-Aktien im Fokus, während die Wall Street im Minus bleibt
23.10.2026

Spannung an den Finanzmärkten: Warum Technologiewerte und Rohstoffe die Anleger derzeit in Atem halten.

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Erfolgreich mit Bio-Erdnüssen: Zwei Bauern sparen mit KI 90 Prozent der Arbeitskosten
23.10.2026

Trockenheit wird für Europas Landwirtschaft zum immer größeren Problem. Zwei Brüder aus Österreich reagieren darauf mit einer...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Firma gründen in 24 Stunden: Was jetzt wirklich möglich ist – und was nicht
23.10.2026

Ein eigenes Unternehmen an nur einem Tag gründen: Das neue Bundesportal G24 soll dem behördlichen Zickzackkurs ein Ende setzen. Seit Ende...

DWN
Finanzen
Finanzen Größter Verkauf russischen Goldes seit der Finanzkrise 1998: Weitere Tonnen verschwinden aus den Tresoren
23.10.2026

Die neuesten Daten der russischen Zentralbank zeigen, dass die Verkäufe aus den Goldreserven seit Jahresbeginn bereits 62 Tonnen erreicht...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum Frankreich weniger Schulden hat als die USA, dafür aber härter bestraft wird
23.10.2026

Die neuesten Eurostat-Daten für das zweite Quartal zeigen, dass die französische Staatsverschuldung im Verhältnis zur...