Unternehmen

Kein Gratisstrom mehr bei Aldi

Als erster Discounter in Deutschland schafft Aldi die kostenlosen E-Ladestationen auf seinen Parkplätzen ab.
21.06.2022 13:49
Lesezeit: 1 min

Aus und vorbei: Bei Aldi ist es nicht mehr möglich, kostenlos an den Ladesäulen der Parkplätze die E-Autos zu laden. Jetzt wollen andere Handelsketten nachziehen, die ebenfalls diesen kostenlosen Service für ihre Kunden anbieten. Allen voran: Kaufland und Lidl.

Allerdings gibt es von der Schwarz-Gruppe diesbezüglich weder ein Dementi noch eine Bestätigung. Derzeit ist die Nutzung der E-Ladestationen auf den Filialparkplätzen noch kostenlos möglich.

Im Rahmen der gestiegenen Strompreise an den deutschen Ladesäulen für E-Autos zog Aldi als der erste Anbieter von Gratisstrom unter den Discountern die Notbremse. Trotzdem gibt es eine gute Nachricht: Die Ladepreise sind immer noch günstiger als an der heimischen Steckdose. Außerdem erweitert der Discounter seine Öffnungszeiten für die Ladesäulen und streicht die maximale Nutzungsdauer.

Viele Discounter und Einzelhandelsketten in Deutschland bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge auf ihren Parkplätzen zu laden. In der letzten Zeit beendeten immer mehr Unternehmen die Kostenlos-Kampagne. Neben den gestiegenen Strompreisen, auch, weil das Angebot von zu vielen E-Autofahrern genutzt wurde, die nicht das dazugehörende Ladengeschäft besuchten.

As Vorreiter der kostenlosen Ladeangebote auf Supermarktparkplätzen gilt Aldi Süd: Schon 2015 errichtete der Discounter-Riese Ladestationen auf seinen Parkplätzen und ließ Kunden dort kostenlos laden. Damit ist es jetzt vorbei.

Stattdessen gibt es ein neues Preissystem. Demnach verlangt Aldi an den Schnellladestationen für das Aufladen künftig 39 Cent pro Kilowattstunde, und an den Normalladesäulen 29 Cent pro Kilowattstunde.

Eine Registrierung ist weiterhin nicht notwendig. Als Zahlungsmittel kommen EC- oder Kreditkarte und zudem Google Pay und Apple Pay zum Einsatz.

An einigen Standorten ist das Laden 24 Stunden am Tag, an sieben Tage die Woche möglich, die Begrenzung auf eine Stunde Ladedauer fällt weg.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

 

DWN
Politik
Politik Energiewende-Pläne: Umweltminister Schneider stoppt Entwurf von Reiche
07.05.2026

Im Streit um die Energiewende zeigt sich die Bundesregierung tief gespalten. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) lehnte die Pläne von...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Wall Street gibt leicht nach, da sich die Ölpreise erholen
07.05.2026

Geopolitische Unsicherheiten und überraschende Gewinner: Erfahren Sie, welche Faktoren die Märkte aktuell in Atem halten.

DWN
Politik
Politik Friedenssignale aus Teheran: Warum Trump den Iran-Krieg kaum als Sieg verkaufen kann
07.05.2026

Die Märkte setzen auf Entspannung im Iran-Konflikt, doch Trump steht vor einer politischen Niederlage und die Zukunft der Straße von...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Rohstoffmärkte unter Druck: Was den Kupferpreis jetzt bewegt
07.05.2026

Der Kupferpreis steht im Zentrum neuer Machtverschiebungen an den Rohstoffmärkten. Wie stark kann KGHM davon profitieren, wenn Geopolitik,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Effizienz-Schock bei DeepL: Kölner KI-Aushängeschild entlässt 250 Mitarbeiter
07.05.2026

Das Kölner Vorzeige-Startup DeepL galt lange als die deutsche Antwort auf das Silicon Valley. Doch trotz technischer Erfolge zieht das...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kraftwerksgesetz: Kartellamt warnt vor Einschränkung des Wettbewerbs
07.05.2026

Das Kartellamt äußert massive Kritik am geplanten Kraftwerksgesetz (StromVKG) des Wirtschaftsministeriums. Laut einer aktuellen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Warsteiner Brauerei: Konzern schließt Standorte und bündelt Bierproduktion
07.05.2026

Die Warsteiner Brauerei (Haus Cramer Gruppe) reagiert auf den sinkenden Bierkonsum in Deutschland mit einem drastischen Kapazitätsabbau....

DWN
Technologie
Technologie KI-Gesetz der EU: Neues Verbot für Missbrauch-Deepfakes beschlossen
07.05.2026

Die EU verschärft das KI-Gesetz und verbietet künftig sexualisierte Deepfakes sowie KI-Inhalte, die Kindesmissbrauch darstellen....