Politik

Lukaschenko: Suchoi-Kampfjets auf atomare Bewaffnung umgerüstet

Der weißrussische Präsident rüstet die Luftwaffe des Landes auf.
26.08.2022 15:00
Aktualisiert: 26.08.2022 15:23
Lesezeit: 1 min
Lukaschenko: Suchoi-Kampfjets auf atomare Bewaffnung umgerüstet
Eigenen Angaben zufolge können einige weißrussische Kampfjets fortan atomar bewaffnet werden. Im Bild Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko. (Foto: dpa) Foto: Hans Punz

In der früheren Sowjetrepublik Weißrussland stehen jetzt nach Angaben von Präsident Alexander Lukaschenko auch umgerüstete Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi Su-24 für eine atomare Bewaffnung zur Verfügung. Die Maschinen seien - wie mit Russlands Präsident Wladimir Putin vereinbart - umgerüstet worden, sagte Lukaschenko am Freitag der staatlichen Nachrichtenagentur Belta zufolge in Minsk. «Alles ist fertig!», sagte Lukaschenko. Das Land sei damit angesichts der wachsenden Spannungen mit dem Westen in der Lage, auf vielfältige Weise auf Bedrohungen zu reagieren.

Die USA verlegten als Teil der Nato gerade Militärtechnik auch nach Osteuropa, sagte Lukaschenko. «Sie sollten verstehen, dass keine Hubschrauber, Flugzeuge sie retten, wenn sie weiter auf Konfrontation gehen», sagte er. «Ich und Putin haben das bei einem Treffen in St. Petersburg mitgeteilt, dass wir auch die belarussischen Flugzeuge Su so umrüsten, dass sie Atomwaffen tragen können.»

Lukaschenko hatte immer wieder behauptet, Polen und andere Staaten seien eine Gefahr für Weißrussland. Belarus unterstützt Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine unter anderem, indem es Militärstützpunkte zur Verfügung stellt, von denen Angriffe auch das Nachbarland erfolgen. Wirtschaftlich ist das Land von Russland abhängig.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Technologie
Technologie KI frisst Google: Warum Unternehmen ihre Sichtbarkeit verlieren - und wie sie das ändern
05.05.2026

Jahrelang investierten deutsche Unternehmen erhebliche Budgets in die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Wer bei Google auf Seite eins stand,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schnappt sich BYD die Gläserne Manufaktur in Dresden?
05.05.2026

BYD: Der chinesische E-Auto-Marktführer will nach Deutschland – und hat dabei offenbar ein ehemaliges Volkswagen-Werk im Blick.

DWN
Politik
Politik China gewährt Afrika fast flächendeckend Zollfreiheit: mit einer Ausnahme
05.05.2026

China öffnet seinen Markt weitgehend für Afrika. 53 von 54 Staaten erhalten zollfreien Zugang – der Schritt ist jedoch nicht nur...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Post AG vor dem Aus: DHL übernimmt
05.05.2026

Ein Traditionsname verschwindet aus der deutschen Wirtschaftsgeschichte, während ein globaler Logistiker seine Marke endgültig...

DWN
Panorama
Panorama Ölfirmen machen sich die Taschen voll? Tankrabatt versickert an der Zapfsäule
05.05.2026

Zahlen des Münchner Ifo-Instituts zeigen eine gebremste Wirkung des Tankrabatts an den deutschen Zapfsäulen. Besonders beim Diesel...

DWN
Politik
Politik Iran greift VAE an: Waffenruhe steht vor dem Kollaps
05.05.2026

Die Spannungen verschärfen sich erneut: Die USA wollen die vom Iran blockierte Straße von Hormus für den Schiffsverkehr freimachen....

DWN
Finanzen
Finanzen Palantir-Aktie im Höhenflug: KI-Boom beschleunigt Umsatz
05.05.2026

Mit Überwachungstechnologie zum Erfolg: Die Palantir-Aktie profitiert von einem massiven Wachstumsschub in den USA. Doch die Nachfrage ist...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Spritpreise steigen trotz Tankrabatt weiter an: Woran das liegt
05.05.2026

Nach kurzer Entspannung ziehen die Spritpreise erneut an und sorgen für Unmut bei Verbrauchern. Der Tankrabatt sollte helfen, doch Zweifel...