Finanzen

Irland: Erste Auktion nach Bailout enttäuscht

Lesezeit: 1 min
05.07.2012 14:21
Irland ist heute mit Staatsanleihen auf den Kapitalmarkt zurückgekehrt. Für seine dreimonatigen Anleihen musste es verhältnismäßig hohe Zinsen bieten.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Irland hat heute das erste Mal seit es den Rettungsschirm EFSF in Anspruch genommen hat, wieder Staatsanleihen ausgegeben. Die Zinsen für Anleihen mit einer Laufzeit von nur drei Monaten lagen bei 1,8 Prozent. Im Vergleich dazu musste Spanien in der vergangenen Woche 2,4 Prozent Zinsen für dreimonatige Anleihen bieten (mehr hier).

Insgesamt nahm Irland 500 Millionen Euro am Kapitalmarkt auf. Die Neuverschuldung im vergangenen Jahr betrug 13 Prozent. Ökonomen rechnen damit, dass die Wirtschaft in diesem Jahr stagnieren wird. Die Nachfrage im Inland geht weiter zurück.

Die Auktion wird zwar offiziell als kleiner Erfolg gewertet, doch mit den aktuellen Zinsen wird sich Irland dauerhaft nicht nachhaltig finanzieren können. Zumal Irland heftige Einsparungen vornehmen musste, um das noch beschränkte Vertrauen der Investoren wiederzuerlangen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Showdown in Leipzig: Linksradikales Bündnis will Demo gegen die Corona-Politik mit „zivilem Ungehorsam“ blockieren

Am Samstag werden Tausende mit Autokorsos gegen die Corona-Politik der Bundesregierung demonstrieren. Ein linksradikales Bündnis ruft...

DWN
Politik
Politik Bundestag verlängert juristische Grundlage für Sonderrechte und Corona-Restriktionen

Der Bundestag hat mit der Mehrheit der Regierungsparteien die Fortdauer einer „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ festgestellt.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Meghan nennt britisches Königshaus „die Firma“

Herzogin Meghan hat das britische Königshaus im Streit als „Firma“ bezeichnet. Diese Einschätzung ist zutreffend, die Krone ist...

DWN
Technologie
Technologie Edward Snowden: Die Lockdowns machen Geheimdienste und Konzerne noch mächtiger

Die weltweiten Lockdowns sind die Fortsetzung einer Entwicklung, die der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden seit langem kritisiert:...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wirtschaft kritisiert Lockdown-Verlängerung: Einzelhandel und Gastgewerbe werden im Regen stehen gelassen

Wirtschaftsverbände kritisieren die neuesten Beschlüsse der Bundesregierung als Nackenschlag für deutsche Firmen - insbesondere für...

DWN
Finanzen
Finanzen Es rollt eine Lawine von faulen Krediten auf die EU-Banken zu

Die EU bestätigt, dass nach der Pandemie eine große Welle von Insolvenzen zu zahlreichen faulen Krediten führen wird.

DWN
Finanzen
Finanzen Wenn sich die Börse überhitzt, bringt Gold Sicherheit ins Portfolio

Die Daten zeigen es: Wenn es an der Börse stark bergab geht, dann haben in der Vergangenheit jene Investoren gut abgeschnitten, die...

DWN
Politik
Politik Lagebericht Libyen: Türkei verhindert erneut UN-Waffenkontrollen im Mittelmeer

Die Türkei hat erneut die Kontrolle von Frachtschiffen durch EU-Marinesoldaten blockiert, deren Ziel das Stellvertreterkriegsland Libyen...