Politik

Parlament der Krim stimmt für Anschluss an Russland

Lesezeit: 1 min
06.03.2014 11:08
In der Krim verschärft sich die Lage: Das Parlament der ukrainischen Halbinsel Krim hat nach russischen Angaben einstimmig für einen Anschluss an Russland gestimmt.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die pro-russischen Politiker auf der Krim treiben eine Abspaltung der Halbinsel von der Ukraine voran. Das Parlament der autonomen Republik stimmte einem russischen Medienbericht zufolge am Donnerstag für einen Anschluss an Russland. Die Abgeordneten hätten sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass die ukrainische Region in die Russische Förderation eingegliedert werde, meldete die Nachrichtenagentur RIA. Für den 16. März wurde zudem der Agentur zufolge ein Referendum darüber angesetzt, ob die Krim Teil der Ukraine bleiben oder an Russland angegliedert werden soll. RIA berief sich auf den stellvertretenden Ministerpräsidenten der Krim, Rustam Temirgaliew.

Die nach dem Sturz des pro-russischen Präsidenten Viktor Janukowitsch eingesetzte, EU-orientierte Regierung in Kiew will eine Spaltung der Ukraine verhindern. Vor allem im Osten des Landes und auf der Krim leben allerdings zahlreiche russischsprachige Bürger, die sich dem Nachbarland deutlich näher fühlen als dem Westen.

Russland hat auf der Krim seine Schwarzmeerflotte stationiert. Präsident Wladimir Putin behält sich vor, zum Schutz der dortigen Bevölkerung militärisch einzugreifen.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik DWN-Interview mit Fabio De Masi: „Die Sanktionen schaden uns mehr als Russland.“
27.05.2024

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten im Gespräch mit Fabio De Masi, Spitzenkandidat des BSW für die Europawahl, über die Cum-Ex-Affäre,...

DWN
Politik
Politik Habecks Wasserstoff-Strategie: dumm, dümmer, deutsche Energiewende
27.05.2024

Die Wasserstoff-Ziele der Bundesregierung rücken in weite Ferne. Bislang wurde nur ein winziger Bruchteil der geplanten Kapazitäten...

DWN
Immobilien
Immobilien Welche Bau-Krise? Frankfurt will Skyline verdoppeln und 14 neue Türme bauen
27.05.2024

Keine andere Stadt hat so sehr vom Brexit profitiert wie Frankfurt am Main. Über Nacht ist die Bankenmetropole mit dem EU-Austritt der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Erstaunliche Entwicklung trotz Korruption: China als Spiegel globaler Realitäten - TEIL 1
27.05.2024

Obwohl die chinesische Wirtschaft nun langsamer wächst, hat sie doch einen beeindruckenden Weg zurückgelegt: Seit der Einführung des...

DWN
Finanzen
Finanzen Steuererklärung 2023: Optimieren Sie Ihren Antrag mit Steuertipps und Prüflisten der Behörden
27.05.2024

Sind Sie sicher, dass Sie alles erhalten haben, was Ihnen zusteht? Viele Deutsche geben aus Angst vor Fehlern keine Steuererklärung ab....

DWN
Politik
Politik WHO startet Jahrestreffen ohne Einigung auf Pandemie-Abkommen
27.05.2024

Der Auftakt war alles andere als erfolgreich. In Genf treffen sich 194 Nationen zur 77. Welthauptversammlung der WHO. Die...

DWN
Politik
Politik Entfremdet: Warum Trump gerade auf dem Land so viel Erfolg hat
27.05.2024

Trotz teils wenig konstruktiver Politikvorschläge ist Donald Trump besonders in ländlichen Regionen der USA sehr beliebt. Das allein mit...

DWN
Politik
Politik Bilanz der Versicherer: Unwetter richten 2023 Milliardenschäden in Deutschland an
27.05.2024

Naturereignisse wie Hagel, Blitzschlag oder Flutschäden haben in Deutschland im vergangenen Jahr versicherte Schäden von 5,7 Milliarden...