Politik

Donald Trump warnt Selenskyj vor Abbruch des Rohstoff-Deals: "Bekommt große Probleme"

Für Donald Trump schien das geplante Rohstoffabkommen mit der Ukraine so gut wie abgeschlossen. Doch es bestehen berechtigte Zweifel daran. Jetzt setzt der US-Präsident den ukrainischen Staatschef unter Druck.
31.03.2025 09:14
Aktualisiert: 31.03.2025 09:14
Lesezeit: 1 min

US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj davor gewarnt, sich von dem geplanten Rohstoffabkommen mit den Vereinigten Staaten zurückzuziehen. Während eines Flugs an Bord der Air Force One am Sonntag (Ortszeit) äußerte Trump seine Sorge, dass Selenskyj möglicherweise von der Vereinbarung abrücken wolle. "Und falls er das tut, bekommt er Probleme - große, große Probleme", betonte Trump.

Er kritisierte, dass ein bereits vereinbartes Abkommen nun neu verhandelt werden solle. Nachdem der Republikaner den Deal zwischen der Ukraine und den USA offenbar bereits kurz vor der Unterzeichnung gesehen hatte, dämpfte Selenskyj in der vergangenen Woche die Erwartungen. Bei einer Pressekonferenz in Paris erklärte er, es sei noch zu früh, um über ein Abkommen zu sprechen, da dessen Fassung mehrfach geändert worden sei.

Trump knüpft Ukraine-Unterstützung an Rohstoff-Deal über seltene Erden

Trump knüpft US-Hilfen für die Ukraine an Zugang zu deren Vorrat an seltenen Erden. Die Vorkommen gelten als wirtschaftlich lukrativ und strategisch bedeutsam. Einen ersten Vertragsentwurf aus Washington hatte Selenskyj aber abgelehnt. Berichten zufolge forderten die USA 50 Prozent der Einkünfte aus diesen Rohstoffen und wollten sich damit die bisher geleistete Hilfe im Nachhinein bezahlen lassen.

Trump erklärte im Februar, dass die europäischen Verbündeten weniger für die Ukraine machten und bei ihrer Unterstützung besser wegkämen. „Wir werden unser Geld zurückbekommen, weil es nicht fair ist“, sagte der Republikaner. Er werde versuchen, den „Krieg zu beenden und dem Tod ein Ende“ zu setzen. Die USA wollten aber gleichzeitig „seltene Erden und Öl, alles, was wir kriegen können“ von der Ukraine, so der US-Präsident.

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