Panorama

Deutsche Urlauber auf Platz eins in Griechenland

Sonne satt, blauer Himmel, Strand und Meer - deutsche Touristen lieben Griechenland. Für Hellas sind sie die größte und wichtigste Urlaubsgruppe noch vor den Briten, Tendenz weiter steigend.
30.05.2025 18:23
Lesezeit: 1 min

Deutsche Urlauber auf Platz eins in Griechenland

Rund 36 Millionen Touristen haben im vergangenen Jahr Griechenland besucht, mehr als je zuvor. Maßgeblich zu diesem Rekord beigetragen haben die Urlauber aus Deutschland: Von dort aus reisten 5,7 Millionen Menschen nach Hellas, im Vergleich zu 2023 ein Plus von fast 13 Prozent. Der Trend dürfte auch in diesem Jahr ungebrochen bleiben, heißt es beim griechischen Tourismus-Verband SETE, dessen Forschungsinstitut INSETE die Daten erhoben und ausgewertet hat.

Briten auf Platz zwei

Deutsche Urlauber liegen noch vor Besuchern aus Großbritannien, die mit 4,7 Millionen Gästen Platz zwei besetzten. Aus Bulgarien (Platz drei) reisten knapp 3 Millionen Menschen an.

Vor allem die nördliche Ägäis stieg in der Beliebtheit der Gäste: Für die Region mit Inseln wie Lesbos, Chios und Samos verzeichnete INSETE im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 40 Prozent der Besucher.

Insgesamt sorgten die Touristen aus der ganzen Welt für rund 230 Millionen Übernachtungen und einen Umsatz von gut 20 Milliarden Euro. Die Gäste blieben im Schnitt sechs Nächte und gaben dafür durchschnittlich 523 Euro aus.

770 Euro für einen Kreta-Besuch

Allerdings gibt es regional große Unterschiede bei den Kosten, mit denen Griechenlandurlauber rechnen müssen. Ein Besuch auf der beliebten Urlaubsinsel Kreta beispielsweise kostete im vergangenen Jahr im Schnitt rund 770 Euro. In der Region Epirus im Nordwesten des Landes hingegen mussten Besucher lediglich 192 Euro veranschlagen.

Insgesamt bleibt der Tourismus ein zentraler Pfeiler der griechischen Wirtschaft. Unter Einbeziehung auch indirekter Effekte wie etwa Zulieferbetrieben und unterstützenden Dienstleistungen macht er Schätzungen zufolge fast 30 Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts aus.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Brady TwinLead: Wenn das Etikett plötzlich mitdenkt

Ein Etikett bleibt am Produkt, doch die Informationen dahinter können sich verändern. Mit TwinLead verbindet Brady physische...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Russland erzielt mit Europas Energiekäufen Einnahmen von rund 322 Milliarden Euro
13.10.2026

Europa will seine Energieabhängigkeit von Russland beenden. Doch trotz Sanktionen fließt weiterhin eine große Menge Kapital nach Moskau....

DWN
Finanzen
Finanzen Rente 2026: Fast 2.000 Euro? Für die meisten ein Traum – 5 Zahlen zeigen die Realität
13.10.2026

Die Politik verweist auf ein stabiles Rentenniveau und knapp 2.000 Euro Standardrente. Doch amtliche Zahlen zeigen: Das ist ein...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutschland baut neue Bahnstrecke von Hamburg nach Hannover – aber erst 2050
13.10.2026

Überlastete Strecke: Zwischen Hamburg und Hannover fahren täglich rund 200 Güterzüge, dazu ICE- und Regionalzüge. Staus und...

DWN
Politik
Politik Iran-Krieg: Hat Trump den größten Fehler der USA begangen?
13.10.2026

Donald Trump wollte Iran in die Knie zwingen. Stattdessen gerät die amerikanische Supermacht selbst unter Druck. Der Krieg verschlingt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Präsentismus: Wenn Mitarbeiter trotz Krankheit arbeiten 
13.10.2026

Mit Halskratzen aufgewacht und dennoch zur Arbeit gegangen, „weil es ja nicht so schlimm ist“. Viele Beschäftigte neigen dazu, trotz...

DWN
Finanzen
Finanzen Nel ASA-Aktie hebt ab: Kooperation mit Rheinmetall bei E-Fuels treibt Pennystock nach oben
13.10.2026

Nel ASA und Rheinmetall wollen bei dezentraler Produktion synthetischer Kraftstoffe zusammenarbeiten. Die norwegische Wasserstoff-Aktie...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stellenabbau in Deutschland: Angebot an Zeitarbeit schrumpft
13.10.2026

Früher war Zeitarbeit ein boomendes Geschäft: 2017 arbeiteten noch mehr als eine Million Deutsche als Zeitarbeiter. Heute kämpft...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflation steigt auf über 3 Prozent
13.10.2026

Die Energiepreise treiben die Inflation in Deutschland auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren: Im September verteuerten sich Waren...