Technologie

Sex mit der KI? ChatGPT soll Erotik-Funktion erhalten

Sexy ChatGPT? Laut dem Chef der Entwicklerfirma OpenAI soll der Chatbot bis Jahresende auch Erotik anbieten. Details sind noch unklar.
19.10.2025 07:34
Lesezeit: 1 min

Erotik für Erwachsene geplant

Der KI-Chatbot ChatGPT soll erwachsenen Nutzern bald ebenfalls Erotik ermöglichen. Der Chef der Entwicklerfirma OpenAI, Sam Altman, kündigte dies ohne nähere Angaben voraussichtlich für Dezember an. Nutzer müssten dafür ihr Alter verifizieren, und die Funktion werde nur auf Wunsch aktivierbar sein, betonte er zugleich in einem Beitrag auf der Online-Plattform X.

Rivale Elon Musk bietet bei seinem Chatbot Grok bereits seit einiger Zeit sexualisierte Inhalte inklusive eines leicht bekleideten animierten Avatars an. Auch kleinere Anbieter haben Erotik-Chatbots im Programm. Zu OpenAI gehört zudem die Software Sora, die Videos aus Text-Vorgaben erzeugen kann.

Hohe Kosten und unklarer Profit

ChatGPT löste vor rund drei Jahren den aktuellen KI-Hype aus und gilt als populärster Chatbot mit inzwischen rund 800 Millionen Nutzern pro Woche. Allerdings bestehen weiterhin Fragezeichen rund um das Geschäftsmodell bei Künstlicher Intelligenz. Entwickler wie OpenAI oder der Facebook-Konzern Meta investieren Hunderte Milliarden Dollar in Rechenzentren – es ist jedoch nicht gesichert, dass sich dies rentiert. Daher suchen die Anbieter nach Wegen, mit KI-Funktionen Geld zu verdienen.

Mehr Kontrolle über ChatGPT

OpenAI wird Nutzern auch die Möglichkeit geben, den Charakter von ChatGPT stärker zu beeinflussen, sodass die Software zum Beispiel "wie ein Freund" agieren kann. Hintergrund ist, dass einige eine frühere Version vermissen, die ihnen mehr Zustimmung gab. Ein Problem damals war, dass die Software auch potenziell schädliches oder riskantes Verhalten befürwortete. Dagegen gibt es laut OpenAI nun Vorkehrungen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche in der Dauerkrise: Immer mehr Ausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen
16.10.2026

Die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen und am Arbeitsmarkt: Immer mehr Arbeitnehmer fallen...

DWN
Politik
Politik Frühstartrente kommt: Bundestag beschließt 10 Euro für Kinder
16.10.2026

Mit der Frühstartrente will der Staat Kindern monatlich zehn Euro für ein langfristiges Aktiendepot geben. Wer zuerst von der...

DWN
Panorama
Panorama DWN-Podcast Folge 47: Die Woche im Rückblick – KW 42
16.10.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Politik
Politik Analyse: Europa steht geschlossen gegen China, verschärft aber den Konflikt um den Milliardenhaushalt
16.10.2026

Die EU sieht erste Fortschritte im Handelskonflikt mit China. Doch das Defizit wächst weiter, und Brüssel bereitet bereits neue...

DWN
Politik
Politik Deal um Verbrenner-Aus: Deutschland und Frankreich haben sich geeinigt
16.10.2026

Deutschland setzt sich dafür ein, dass weiter Neuwagen mit Verbrennungstechnologie zugelassen werden können. Frankreichs Präsident...

DWN
Finanzen
Finanzen Unser neues Magazin ist da: Steigende Zinsen, nervöse Börsen – Chancen für Ihr Kapital
16.10.2026

Das eigene Vermögen soll Sicherheit geben. Doch steigende Zinsen und nervöse Märkte machen derzeit Anlageentscheidungen schwieriger. Wer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft IWF-Warnung: Warum der KI-Boom eine neue Krise auslösen könnte
16.10.2026

Die Weltwirtschaft wächst, doch unter der Oberfläche braut sich eine gefährliche Mischung zusammen: Staaten häufen Rekordschulden an,...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Prognose: Einer der größten Käufer beginnt zu verkaufen
16.10.2026

Jahrelang kauften Zentralbanken Gold in außergewöhnlichem Umfang. Nun schlägt mit Kasachstan einer der größten Käufer einen anderen...