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Technologie im Mittelstand: Cloud bleibt bei kleinen Unternehmen ein Nischenthema

Während große Unternehmen längst auf Cloud-Dienste für Speicher, Rechenleistung und Softwareanwendungen setzen, ist die Nutzung bei kleinen Firmen noch vergleichsweise gering. Vor allem in bestimmten Branchen hinken kleine Betriebe bei der Digitalisierung hinterher.
24.11.2025 13:12
Lesezeit: 1 min
Technologie im Mittelstand: Cloud bleibt bei kleinen Unternehmen ein Nischenthema
Nur 51% der kleinen Unternehmen nutzen Cloud-Services, während 86% der Großunternehmen bereits darauf setzen (Foto: dpa). Foto: Ole Spata

Großunternehmen nutzen Cloud-Dienste deutlich häufiger

54 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit mindestens 10 Beschäftigten nutzen kostenpflichtige Cloud-Services über das Internet. Dabei verwendeten Großunternehmen ab 250 Beschäftigten deutlich häufiger solche Dienste als mittlere und kleine Firmen, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Im laufenden Jahr nutzen demnach 86 Prozent der Großunternehmen Cloud-Services, aber nur 65 Prozent der mittleren Firmen mit 50 bis 249 Beschäftigten. Bei den kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten waren es erst 51 Prozent.

Cloud-Dienste sind IT-Ressourcen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Softwareanwendungen, die online von einem Anbieter bereitgestellt werden. Anstatt eigene physische Server zu betreiben, greifen Nutzer über das Internet darauf zu.

Gastgewerbe und Lagerei bei Nutzung hinten

Besonders oft eingesetzt werden Cloud-Dienste laut der Statistiker im Bereich Information und Kommunikation, wo 88 Prozent der Unternehmen diese nutzen. Vergleichsweise selten kommen Cloud-Services im Gastgewerbe (45 Prozent) sowie in Verkehr und Lagerei (43 Prozent) zum Einsatz.

Unternehmen, die Cloud-Services verwenden, nutzen diese meist für E-Mails (76 Prozent), zur Datenspeicherung (71 Prozent) und für Office-Anwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation (68 Prozent). Eher selten werden Softwareanwendungen wie ERP (Enterprise Resource Planning) zur ganzheitlichen Ressourcenplanung und CRM (Customer Relationship Management)-Systeme genutzt, die Firmen helfen, ihre Kundenbeziehungen zu optimieren (je 23 Prozent).

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