Finanzen

Adidas-Aktie: Prognosen von Adidas kommen nicht gut an - Dreijahrestief droht

Die Prognosen von Adidas für das laufende Jahr sind am Mittwoch im vorbörslichen Handel nicht gut angekommen. Dennoch sieht sich der Sportartikelhersteller Adidas ungeachtet der konjunkturellen und geopolitischen Turbulenzen für die kommenden Jahre gut aufgestellt.
04.03.2026 09:31
Aktualisiert: 04.03.2026 09:31
Lesezeit: 1 min
Adidas-Aktie: Prognosen von Adidas kommen nicht gut an - Dreijahrestief droht
Prognosen von Adidas kommen nicht gut an - Dreijahrestief droht. (Foto: dpa) Foto: Daniel Karmann

AKTIE IM FOKUS: Prognosen von Adidas kommen nicht gut an - Dreijahrestief droht

Auf Tradegate fielen die Aktien um knapp drei Prozent auf 143 Euro im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag. Damit droht im regulären Handel ein Rutsch auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren.

Der Hersteller von Sportbekleidung rechnet in diesem Jahr mit einem Betriebsergebnis von etwa 2,3 Milliarden Euro. Dem steht eine Konsensschätzung von Analysten von rund 2,7 Milliarden Euro gegenüber.

Adidas will Umsatz um zwei Milliarden Euro steigern

Krisen hin, Zölle her - das Geschäft mit Turnschuhen und Sportklamotten läuft für Adidas wie geschnitten Brot. In diesem und den nächsten Jahren sollen die Umsätze um viele Milliarden klettern.

Der Sportartikelkonzern Adidas will in diesem Jahr seinen Umsatz um zwei Milliarden Euro nach oben schrauben. Das wäre eine Steigerung im oberen einstelligen Prozentbereich, teilte das Unternehmen in Herzogenaurach mit. 2025 waren die Erlöse der Marke Adidas währungsbereinigt um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro gestiegen.

Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 1,377 Milliarden Euro. Das Unternehmen hatte zuletzt unter anderem mit der Wiederauflage von Retro-Produkten aus seinem Archiv massiv gepunktet. In diesem Jahr soll unter anderem die Fußball-WM in Nordamerika weiteren Schub bringen.

Das Unternehmen geht für die nächsten Jahre von einem starken Wachstum der Sportartikelbranche aus. Bis 2028 soll der Umsatz daher pro Jahr währungsbereinigt ebenfalls im hohen einstelligen Prozentbereich steigen.

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