Geopolitik und Tech-Schwäche belasten den Markt
Die Wall Street schloss am Dienstag im Minus, da die Anleger erneute Sorgen im Tech-Sektor gegen geopolitische Unsicherheiten, einschließlich der ins Stocken geratenen Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran, abwägten.
Die Stimmung wurde zusätzlich durch Berichte belastet, dass OpenAI seine internen Ziele sowohl beim Umsatz als auch beim Nutzerwachstum verfehlt habe, was Fragen zur Dynamik von wachstumsstarken Technologieaktien aufwirft.
Verbrauchervertrauen steigt, Ölmarkt reagiert auf Spannungen
Auf makroökonomischer Ebene stieg das US-Verbrauchervertrauen im April leicht auf 92,8 Punkte, nach revidierten 92,2 Punkten im März, was auf einen etwas robusteren Ausblick der privaten Haushalte hindeutet als zuvor erwartet.
An den Rohstoffmärkten verteuerte sich Brent-Rohöl derweil um bis zu 4 Prozent und erreichte ein Hoch von 112,70 US-Dollar, da die Märkte auf die anhaltenden geopolitischen Spannungen und Angebotssorgen reagierten.
Einzeltitel und Indizes unter Druck
Der Dow Jones Industrial Average schloss 0,05 Prozent tiefer bei 49.141,93 Punkten.
Die stärksten Treiber im Index waren Coca-Cola und Apple, die um 3,90 Prozent bzw. 1,16 Prozent zulegten.
Die Verluste wurden von Nvidia angeführt, da die Nachrichten über die verfehlten Ziele von OpenAI einen Ausverkauf der Chip-Aktie auslösten. Die Aktien des Chipherstellers verloren bis zur Schlussglocke 1,16 Prozent.
Der S&P 500 gab um 0,49 Prozent auf 7.138,80 Punkte nach, während der technologielastige Nasdaq bis zum Handelsschluss 0,90 Prozent auf 24.663,80 Punkte einbüßte.

