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US-Börsenbericht: Märkte uneinheitlich, während Händler auf Quartalszahlen warten

Spannung an der Wall Street: Was Anleger jetzt wissen müssen
29.04.2026 22:16
Lesezeit: 1 min
US-Börsenbericht: Märkte uneinheitlich, während Händler auf Quartalszahlen warten
Bewegung an den US-Börsen prägt die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten. (Foto: Domingo Saez Romero/iStock) Foto: Domingo Saez Romero/iStock

Reaktionen auf die Zinsentscheidung der Fed

Die US-Märkte zeigten sich uneinheitlich, nachdem die Federal Reserve beschlossen hatte, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Dies verlieh den Aktien Auftrieb, während die Ölpreise neue Höchststände erreichten.

Der S&P 500 und der Nasdaq schlossen knapp unter bzw. über ihren Vortagesschlusskursen, während der Dow Jones in der fünften Sitzung in Folge nachgab. Rohöl der Sorte Brent verharrte auf einem erhöhten Niveau von 111 US-Dollar.

Die Aktienmärkte reagierten im Allgemeinen positiv auf die Entscheidung, die Zinsen beizubehalten. Obwohl dieser Schritt erwartet worden war, stützte er die Indizes, die im Nachmittagshandel unter Druck geraten waren, nachdem die Preise für Brent-Rohöl auf bis zu 119 US-Dollar geklettert waren.

Der S&P 500 schloss mit einem Minus von 0,04 Prozent bei 7.135,95 Punkten, während der Nasdaq Composite mit einem Plus von 0,038 Prozent auf 24.673,24 Punkte knapp über der Gewinnschwelle schloss. Der Dow Jones blieb mit 48.861,81 Punkten und einem Minus von 0,4 Prozent im roten Bereich.

Blick auf die Bilanzen der Tech-Giganten

Die Händler erwarten nach der Schlussglocke eine Flut von Quartalszahlen großer Mega-Cap-Unternehmen, da Meta, Alphabet, Amazon und Microsoft allesamt nach Börsenschluss ihre Bilanzen vorlegen werden.

Es war ein anderer Tech-Gigant, der den Markt anführte: Intel legte um 12,5 Prozent auf 95,02 US-Dollar zu. Die Aktien des Unternehmens sind in diesem Jahr bislang um 156 Prozent gestiegen.

Alphabet und Amazon verzeichneten vor der Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen Gewinne und stiegen um 3,6 Prozent bzw. 0,4 Prozent, während Meta und Microsoft bis zum Börsenschluss um 7 Prozent bzw. 3,5 Prozent nachgaben.

Boeing und Nvidia verzeichneten ebenfalls Verluste und gaben um 3,1 Prozent bzw. 2,2 Prozent nach, während Amazon um 2,4 Prozent im Minus lag.

Geopolitische Krisenherde beeinflussen den Handel

Der Krieg im Iran blieb während des gesamten Handels ein zentraler Krisenherd. So stieg der Preis für Brent-Rohöl auf über 119 US-Dollar pro Barrel, nachdem US-Präsident Trump gegenüber Axios erklärt hatte, er werde die Seeblockade gegen den Iran aufrechterhalten.

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