Schlappe für Kulturstaatsminister: Gericht stoppt Weimers Kritik an Buchladen
In einem juristischen Kräftemessen hat das Verwaltungsgericht Berlin dem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer klare Grenzen aufgezeigt. In einer Eilentscheidung wurde dem Minister untersagt, die Betreiber einer Berliner Buchhandlung öffentlich als „politische Extremisten“ zu bezeichnen. Der Fall sorgt für Aufsehen, da er die Neutralitätspflicht staatlicher Organe im Rahmen des Deutschen Buchhandlungspreises in den Fokus rückt.
Wolfram Weimer (parteilos), Staatsminister für Kultur und Medien, sitzt während einer Aktuellen Stunde im Bundestag auf der Regierungsbank (Foto: dpa).
Foto: Markus Lenhardt
Im Folgenden:
Warum ein Berliner Gericht Kulturstaatsminister Weimer eine öffentliche Äußerung untersagt hat.
Weshalb Weimers Eingriff in den Deutschen Buchhandlungspreis juristische und politische Folgen hat.
Welche weiteren Klagen die gestrichenen Buchläden gegen das Kulturministerium angestrengt haben.
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