Teuerung in der Eurozone: Iran-Krieg treibt Inflationsrate auf 3,0 Prozent
Der Ölpreisschub infolge des Iran-Krieges hat die Inflation im Euroraum im April massiv angeheizt. Nach ersten Schätzungen des Statistikamtes Eurostat stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 3,0 Prozent, nachdem die Rate im März noch bei 2,6 Prozent gelegen hatte. Damit entfernt sich die Teuerung weiter vom Zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Während Volkswirte diese Entwicklung bereits prognostiziert hatten, wächst der Druck auf die Währungshüter angesichts der neuen geopolitischen Lage erheblich.
Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise um 10,9 Prozent in die Höhe und heizt die Inflation an. Was das für die EZB-Zinsentscheidung bedeutet (Foto: dpa).
Foto: Jennifer Brückner
Im Folgenden:
Warum der Iran-Krieg die Inflation im Euroraum auf 3,0 Prozent getrieben hat.
Weshalb die EZB trotz steigender Teuerung vorerst an ihrem Kurs festhält.
Welche Zinserhöhungen die Finanzmärkte bis Jahresende bereits einpreisen.
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