EU stoppt Debatte um Russland-Gesandten – Frieden bleibt vorerst außer Reichweite
Die Europäische Union will vorerst keinen Sondergesandten für mögliche Gespräche mit Russland benennen. Bei einem informellen Treffen der Außenminister in Zypern warnten mehrere Mitgliedstaaten davor, sich auf eine Personaldebatte einzulassen. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einer möglichen Strategie Moskaus, die EU zu spalten. Friedensgespräche sind also von EU-Seite vorerst vom Tisch.
Die EU lehnt einen Sondergesandten für Russland-Gespräche ab. Kallas nennt es eine "Falle" Moskaus. Was stattdessen geplant ist und welche Rolle Merkel spielt (Foto: dpa).
Foto: Ansgar Haase
Im Folgenden:
Warum die EU die Debatte über einen Russland-Sondergesandten vorerst bewusst blockiert.
Weshalb Kallas öffentliche Diskussionen über mögliche EU-Verhandlungsführer als russische Falle bewertet.
Welche Alternativen zur Ernennung eines Sondergesandten in Brüssel intern bereits diskutiert werden.
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