Politik

Eklat in Brüssel: Merz bremst EU-Ratspräsident nach geheimem Russland-Vorstoß aus

Ein diplomatischer Alleingang von EU-Ratspräsident António Costa hat beim Brüsseler Gipfel für schweren Zoff gesorgt. Costa hatte ohne Absprache Kontakt zu Russland gesucht – in deutschen Regierungskreisen war prompt von einem „Affront“ die Rede. Bundeskanzler Friedrich Merz stellte in der Sitzung unmissverständlich klar, dass Costa zwar die EU repräsentiere, aber keineswegs als Vermittler agiere.
19.06.2026 09:52
Lesezeit: 3 min
Eklat in Brüssel: Merz bremst EU-Ratspräsident nach geheimem Russland-Vorstoß aus
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, l) unterhält sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj während einer Diskussionsrunde auf dem EU-Gipfel (Foto: dpa). Foto: Geert Vanden Wijngaert

Im Folgenden:

  • Warum EU-Ratspräsident Costa mit einem unabgesprochenen Russland-Vorstoß Bundeskanzler Merz verärgert.
  • Wie die Europäische Union ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland erstmals für ein ganzes Jahr verlängert.
  • Weshalb Bulgarien derzeit geplante EU-Strafmaßnahmen gegen den russischen Energieriesen Lukoil blockiert.

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