Finanzen

Vermögenssteuer: Als die Mittelschicht noch Häuser kaufte und die Reichen höhere Steuern zahlten

Deutschland erlebt die größte Vermögensanhäufung seiner Geschichte – und gleichzeitig wird Eigentum für viele Menschen immer unerreichbarer. Die Debatte über eine Vermögenssteuer ist deshalb mehr als ein Streit über Steuersätze. Sie berührt eine grundlegendere Frage: Was braucht eine Gesellschaft, damit sich Arbeit lohnt und die Mittelschicht nicht aufgerieben wird?
24.07.2026 13:50
Aktualisiert: 01.01.2030 11:24
Lesezeit: 8 min
Vermögenssteuer: Als die Mittelschicht noch Häuser kaufte und die Reichen höhere Steuern zahlten
Ein eigenes Haus? Für viele mittlerweile ein reiner Wunschtraum. (Bild: ChatGPT)

Im Folgenden:

  • Weshalb waren höhere Steuern früher kein Hindernis für Wohlstand?
  • Welche Rolle spielen Erbschaften beim gesellschaftlichen Aufstieg?
  • Warum wachsen Vermögen schneller als Arbeitseinkommen?

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Maximilian Modler

                                                                            ***

Maximilian Modler berichtet über spannende Entwicklungen aus den Bereichen Energie, Technologie - und über alles, was sonst noch für die deutsche Wirtschaft relevant ist. Er hat BWL, Soziologie und Germanistik in Freiburg, London und Göteborg studiert. Als freier Journalist war er u.a. für die Deutsche Welle, den RBB, die Stiftung Warentest, Spiegel Online und Verbraucherblick tätig.

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