Finanzen

Goldpreis startet gut in den Juli: Erholung oder nur eine Atempause vor neuen Kursverlusten?

Ist der diesjährige Ausverkauf lediglich eine starke Korrektur nach einem außergewöhnlichen Anstieg oder der Beginn einer längeren Schwächephase? Seit seinem Höchststand im Januar hat Gold ein Viertel seines Wertes verloren, in den ersten zwei Tagen im Juli jedoch wieder um fünf Prozent zugelegt. Allein in den vergangenen drei Monaten verlor das Edelmetall rund 14 Prozent an Wert und rutschte Ende Juni unter die Marke von 4.000 Dollar pro Unze ab, womit es das schlechteste Quartal seit 2013 abschloss. Der Preis wurde durch die Erwartung höherer US-Zinsen, einen stärkeren Dollar und die Verlagerung von Kapital in renditestärkere Anlagen, vor allem in Aktien, nach unten gedrückt.
03.07.2026 15:00
Lesezeit: 5 min
Goldpreis startet gut in den Juli: Erholung oder nur eine Atempause vor neuen Kursverlusten?
Nach einem Minus von 14 Prozent im Quartal stellt sich die Frage: Setzt der Goldpreis zum Sinkflug auf 3.500 Dollar an oder stützen die Zentralbanken? (Foto: Chatgpt).

Im Folgenden:

In Erwartung höherer ZinsenDer Hauptgrund für die Trendwende ist die veränderte Erwartungshaltung hinsichtlich der US-Geldpolitik. Der Markt hat sich damit abgefunden, dass der neue Vorsitzende...

'Registrieren Sie sich für den vollen Zugang mit einem Benutzernamen oder melden Sie sich an, wenn Sie bereits einen haben.

  • Der Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar.
  • DWN: Deutschland ist raus. Ihr Finanzwissen muss es nicht sein.
    9 € / 3 Monate
    WM-Aktionspreis statt 36,97 €
    -76% sparen
     
    Tägliche Marktanalysen der DWN-Chefredaktion
    Endlich keine Werbung mehr
    Exklusive Interviews mit Top-Ökonomen und Investoren
    Voller Archiv-Zugriff auf alle Premium-Inhalte
     
    Angebot endet am 19. Juli, 23:55 Uhr — in --:--:--:--
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Vielleicht ist alles, was man Ihnen über Geld erzählt hat, falsch?
12.07.2026

Vielleicht gelten die jahrhundertealten Investitionsweisheiten nicht mehr? Vielleicht sind es Mythen, die früher einmal funktioniert...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnungswirtschaft: Neubau droht der "Kollaps"
12.07.2026

Schon 2025 sank die Fertigstellung neuer Quartiere auf den niedrigsten Wert seit mehr als einem Jahrzehnt. Auch für dieses Jahr schlägt...

DWN
Technologie
Technologie Cyberrisiken erkennen: 5 typische Schwachstellen im Mittelstand und was Unternehmen tun können
12.07.2026

Cyberangriffe treffen den Mittelstand oft nicht durch spektakuläre Hackertricks, sondern durch alltägliche Versäumnisse. Eine Analyse...

DWN
Panorama
Panorama Von der Pandemie zur erschöpften Gesellschaft: Verschwindet die Menschlichkeit immer mehr?
12.07.2026

Alles begann mit der COVID-19-Pandemie, seitdem geht es weiter bergab. Es entstehen immer neue militärische Konflikte, wirtschaftliche...

DWN
Technologie
Technologie Verliebt in einen Bot – Sind KIs die besseren Partner?
12.07.2026

Immer verfügbar, stets zuvorkommend, keine Ego-Touren: Im Gespräch mit KI-Bots fehlt der menschliche Faktor. Kann das unter Umständen...

DWN
Immobilien
Immobilien Vom Leerstand zum Lebensraum – der Staat will leere Büros in Wohnraum verwandeln
12.07.2026

Die deutschen Innenstädte stecken in einer bizarren Identitätskrise: Auf der einen Seite suchen Menschen verzweifelt nach bezahlbarem...

DWN
Panorama
Panorama Porträt: Er erbte Milliarden und ein Schloss – so hält er das Erbe seines berühmten Großvaters am Leben
12.07.2026

Er erbte Tausende von Werken des vielleicht größten Künstlers der Welt. Nun widmet er seine Zeit dem Verleihen dieser Werke an Museen...

DWN
Politik
Politik Renteneintritt: Die Babyboomer-Welle trifft den Arbeitsmarkt hart
11.07.2026

Der bevorstehende Rentenboom der Babyboomer-Generation wird die deutsche Wirtschaft weitaus härter treffen als bislang prognostiziert. Zu...