Politik

Was soll künstliche Intelligenz, wenn sich die EU nicht einmal auf den Saftkarton einigen kann?

Europa will bei künstlicher Intelligenz mit den USA und China konkurrieren. Doch im eigenen Binnenmarkt scheitern Unternehmen noch immer an unterschiedlichen Regeln für Verpackungen, Etiketten und nationale Sondervorgaben. Besonders kleinere Firmen zahlen den Preis dafür, dass der gemeinsame Markt in der Praxis oft weniger gemeinsam ist, als Brüssel verspricht.
25.08.2026 17:34
Lesezeit: 9 min
Was soll künstliche Intelligenz, wenn sich die EU nicht einmal auf den Saftkarton einigen kann?
Europa redet über KI, scheitert aber an Verpackungsregeln. (Bild: dpa) Foto: Daniel Bockwoldt

Im Folgenden:

  • Warum bürokratische Hürden im EU-Binnenmarkt vor allem kleinere Unternehmen belasten.
  • Wie nationale Sonderregeln bei Verpackungen den grenzüberschreitenden Handel in der EU erschweren.
  • Weshalb manche Unternehmen wegen regulatorischer Unterschiede ganz auf den EU-Export verzichten.

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Agnė Gintautaitė

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Agnė Gintautaitė ist Finanzkolumnistin bei Verslo žinios, dem litauischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Sie hat am Institut für Journalistik der Kommunikationsfakultät der Universität Vilnius studiert und später ein Masterstudium in praktischer Philosophie an der Vytautas-Magnus-Universität abgeschlossen. Bei Verslo žinios und dem Portal Pertvarkomis arbeitet sie seit 2006. Zunächst befasste sie sich mit aktuellen Nachrichten, später mit Kommunikation, Marketing, Medienwirtschaft, Technologie und Innovationen. Heute schreibt sie für die Finanzrubrik. Auszeichnungen erhielt sie unter anderem von den Verbänden „Media“ und „Adrenalinas“; zudem sammelte sie über viele Jahre praktische Erfahrung in der Telekommunikationsbranche.

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