Politik

Krankschreibung ab Tag eins: Kippt die geplante Attestpflicht der Koalition?

Attest ab Tag eins und das mögliche Aus für die telefonische Krankschreibung: Damit will die Bundesregierung den "hohen Krankenstand" der deutschen Arbeitnehmer senken. Doch SPD-Arbeitsministerin Bas rudert jetzt zurück: Es wird befürchtet, dass die Pflichtkrankschreibung ab dem ersten Tag das Gegenteil bewirkt. Der nächste Koalitionsstreit scheint vorprogrammiert.
31.08.2026 16:35
Lesezeit: 4 min
Krankschreibung ab Tag eins: Kippt die geplante Attestpflicht der Koalition?
Trügerische Harmonie? Nach der Kabinettsklausur in Neuhardenberg hat Arbeitsministerin Bärbel Bas den Koalitionsbeschluss zur Einführung einer verpflichtenden Krankschreibung ab dem ersten Tag infrage gestellt. (Foto: dpa) Foto: Michael Kappeler

Im Folgenden:

  • Warum die geplante Attestpflicht zu längeren Krankschreibungen führen könnte.
  • Weshalb deutsche Arbeitgeber eine Rekordsumme für kranke Mitarbeiter zahlen.  
  • Wie das Institut der deutschen Wirtschaft die verschärfte Attestpflicht beurteilt.

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Mirell Bellmann

Mirell Bellmann schreibt als Redakteurin bei den DWN über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zuvor arbeitete sie für Servus TV und den Deutschen Bundestag.

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