Robuste Arbeitsmarktdaten belasten die Aktienkurse
Der allgemeine Trend an den US-Aktienmärkten war am Freitag negativ.
Der Rückgang fiel jedoch weniger stark aus, als er hätte sein können, angesichts eines starken Arbeitsmarktberichts, der die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Notenbank Federal Reserve verstärkte.
Die US-Wirtschaft übertraf die Erwartungen von Ökonomen um mehr als das Doppelte und schuf im August 162.000 neue Arbeitsplätze.
Politischer Druck auf die US-Notenbank
US-Präsident Donald Trump drohte daraufhin im Laufe des Tages der Fed und forderte die Zentralbank auf, die Zinsen zu senken – andernfalls werde er den Handel mit Ländern einstellen, mit denen die USA ein Defizit verzeichnen.
„Hohe Zinsen verschaffen den USA einen sehr unfairen Nachteil, und das werde ich nicht zulassen!“, erklärte er in einem Beitrag auf Truth Social.
Unterdessen stieg der US-Dollar-Index, der die Stärke des Dollars im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen abbildet, um 0,5 Prozent auf 99,39 Punkte.
Kursverluste und Gewinner des Handelstages
Im Tagesverlauf verlor der S&P 500 0,38 Prozent, während der Nasdaq Composite um 0,29 Prozent nachgab. Der Dow Jones Industrial Average sank um 0,51 Prozent oder 272 Punkte.
Die größten Gewinner im S&P 500 waren SanDisk mit einem Plus von 11,90 Prozent auf 1.740 US-Dollar, KLA mit einem Zuwachs von 7,32 Prozent auf 185,60 US-Dollar und Marvell Technology mit einem Anstieg von 7,05 Prozent auf 223,55 US-Dollar.
Auf der anderen Seite der Kurstafel rutschten Lululemon um 17,38 Prozent auf 100,61 US-Dollar ab, Fair Isaac verlor 16,69 Prozent auf 932,22 US-Dollar und Autodesk gab um 8,26 Prozent auf 217,90 US-Dollar nach.
