Technologie

KI-Abhängigkeit: So erpressbar ist Deutschland von den USA

Im Juni sperrte das US-Handelsministerium den Zugang zu KI-Modellen des Anbieters Anthropic für ausländische Nutzer. Der Ausfall verursachte zwar keine Schäden, doch offenbarte den Elefanten im Raum: Deutschlands digitale Zukunft hängt am KI-Tropf Washingtons.
12.09.2026 16:00
Lesezeit: 5 min
KI-Abhängigkeit: So erpressbar ist Deutschland von den USA
Eine Sperre offenbart die fatale KI Abhängigkeit deutscher Firmen von den USA. Ohne diese Technologie droht vielen Unternehmen das schnelle Aus (Foto: dpa).

Im Folgenden:

  • Wie eine Anordnung des US-Handelsministeriums binnen Stunden den Zugang zu zwei KI-Modellen von Anthropic sperrte
  • Welche vier Ebenen der digitalen Infrastruktur in Deutschland von US-Anbietern kontrolliert werden
  • Was der Fall des Internationalen Strafgerichtshofs über die Reichweite von US-Sanktionsrecht zeigt
  • Warum Bund und Länder auf europäische Software umsteigen, während Unternehmen zögern

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Carsten Schmidt

Carsten Schmidt ist seit Januar 2024 freier Autor für die Deutschen Wirtschafts­nachrichten. Der Finanz- und Wirtschaftsjournalist ist seit über zehn Jahren für verschiedene Wirtschafts- und Finanzmedien aktiv, unter anderem für CAPinside, DASINVESTMENT.com, multiasset.com, das private-banking-magazin.de sowie den Norddeutschen Rundfunk und die Lübecker Nachrichten. Darüber hinaus war er unter anderem für die HypoVereinsbank und verschiedene Kommunikationsagenturen tätig. Seine Schwerpunkte liegen auf Finanzmärkten und Fondsanalysen sowie Mittelstand und Wirtschaftspolitik. Carsten Schmidt ist Diplom-Germanist und Mitgründer des Surf- und Outdoormagazins Waves & Woods (2017).
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