Deutschland

Deutschland: Aufträge aus dem Ausland gehen zurück

Lesezeit: 1 min
08.04.2015 10:53
Das verarbeitende Gewerbe in Deutschland hat im Februar im Vergleich zum Vormonat einen Auftragsrückgang von 1,3 Prozent verzeichnet. Das bedeutet in Bezug auf die vergangenen neun Monate einen Negativ-Rekord.
Deutschland: Aufträge aus dem Ausland gehen zurück

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts fielen die Auftragseingänge im deutschen verarbeitenden Gewerbe aus dem Ausland im Februar um insgesamt 1,6 Prozent. Die Auftragseingänge aus der Eurozone fielen um 2,1 Prozent und die Aufträge aus dem restlichen Ausland fielen im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent zurück. Die Aufträge aus dem restlichen Ausland verzeichneten damit den größten Rückgang seit neun Monaten.

Besonders betroffen sollen die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern gewesen sein. Die Euro-Abwertung hat sich somit nicht positiv auf die deutsche Exportindustrie ausgewirkt. In den letzten Monaten haben die Zentralbanken in etlichen Ländern die Leitzinsen gesenkt. Dadurch verhindern sie eine stärkere Aufwertung der eigenen Währung und verlängern zugleich die Niedrigzinsphase. Das zeigt: Ein Abwertungswettlauf zugunsten der eigenen Exportwirtschaft bringt nichts, weil andere Länder immer mitziehen können. Im Gegenteil: In einem solchen Wettlauf um die weichste Währung würden am Ende alle verlieren, so der DHIK.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeldabschaffung nimmt immer konkretere Formen an: Nach neuem EU-Vorschlag drohen Verhältnisse wie in Schweden

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Abschaffung des Bargelds schrittweise voranschreitet. Zum Schluss zeigt er auf, wie...

DWN
Finanzen
Finanzen Dax-Erholung setzt sich fort, Knorr-Bremse gefragt

Die Erholung vom jüngsten Rücksetzer am deutschen Aktienmarkt geht auch am Freitag weiter. Tags zuvor war der Dax unter die Marke von...

DWN
Politik
Politik Genug ist genug: Wider den Antisemitismus auf Deutschlands Straßen

Schon wieder hat es die Politik verpasst, jüdische Gotteshäuser rechtzeitig zu sichern. Attacken auf Synagogen, Hassparolen bei...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Technologie
Technologie 50 Gigawatt stehen zur Disposition: Geplante Stilllegung von Kraftwerken gefährdet Deutschlands Stromversorgung

Die Regierung plant die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken - woher der dann fehlende Strom kommen soll, weiß niemand.

DWN
Politik
Politik Le Pen und das Militär gegen das Establishment: Frankreichs Kulturkampf spitzt sich zu

Die verfeindeten Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Doch im Grunde genommen kämpft jeder gegen jeden - die französische...

DWN
Politik
Politik Indien: Von Gebirgen geschützt, auf dem Meer herausgefordert

In Folge vierzehn der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders heute mit Indien. An wohl keinem anderen Beispiel lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Kritik an den Zentralbanken scheinheilig ist

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind in einer Reihe von Artikeln sehr kritisch mit den Zentralbanken umgegangen. Jetzt nimmt DWN-Autor...