Finanzen

Lufthansa Technik stellt Flugzeugüberholung in Hamburg ein

Lesezeit: 1 min
14.12.2016 09:30
Die Lufthansa Technik stellt im nächsten Jahr die Überholung von Verkehrsflugzeugen in Hamburg ein. Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften sind ohne Einigung zu Ende gegangen.
Lufthansa Technik stellt Flugzeugüberholung in Hamburg ein

Die Lufthansa Technik stellt im nächsten Jahr die Überholung von Verkehrsflugzeugen in Hamburg ein, berichtet die dpa. Die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi seien am Vortag ohne Einigung zu Ende gegangen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Von den rund 400 Arbeitsplätzen seien rund 300 von der Schließung betroffen. Die Mitarbeiter würden in andere Bereiche versetzt oder sollen Angebote wie Altersteilzeit erhalten. Betriebsbedingte Kündigungen schließt das Unternehmen aus.

Es will die Flugzeugüberholungen künftig an internationalen Standorten zum Beispiel in Budapest, Sofia, Puerto Rico und Manila anbieten. Da Liegezeiten der Flugzeuge über Jahre im Voraus geplant würden, könnten sie an jeden Ort weltweit gebracht werden, teilte die Technik-Werft mit. Trotz intensiver Verhandlungen um tarifliche Kostensenkungen hätten die Tarifpartner keine Lösung gefunden, die eine wirtschaftliche Fortsetzung der Flugzeugüberholung in der Hansestadt ermöglicht hätte.

Der hiesige Technik-Standort hat aktuell insgesamt rund 7500 Beschäftigte. Im Sommer hatte sich das Unternehmen mit Verdi und dem Betriebsrat darauf geeinigt, dass der deutschlandweite Arbeitsplatzabbau um 700 auf 1300 Stellen in der Triebwerksüberholung ohne betriebsbedingte Kündigungen auf fünf bis sieben Jahre verteilt wird. In Hamburg sollen hiervon 1100 Arbeitsplätze bleiben.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Finanzen
Finanzen Target2 macht's möglich: Deutsche Netto-Auslandsvermögen in Gefahr

Die Target-Forderungen Deutschlands innerhalb der EU haben längst astronomische Höhen erreicht. Ökonomen hatten zuvor inständig davor...

DWN
Politik
Politik Drohung aus der EU: „Angriff auf Ukraine heißt: sofortiges Öl/Gasembargo“ gegen Russland

Ein hochrangiger deutscher EU-Vertreter droht Russland bei einem Angriff auf die Ukraine mit einem Gas-Embargo, einem Ausschluss aus dem...

DWN
Politik
Politik Drei Brennpunkte bedrohen den Frieden: Schickt der Westen nur Berater - oder seine Armeen?

In seinem meinungsstarken Artikel analysiert DWN-Kolumnist Roland Barazon die weltweite Sicherheitslage.

DWN
Finanzen
Finanzen Explosion der Immobilien-Preise: Mieten lohnt sich immer öfter als Kauf

In 51 von 75 Städten ist die finanzielle Belastung durch die Miete geringer als beim Kauf. Die Unterschiede sind vor allem in den...

DWN
Deutschland
Deutschland Ernste Lage: Versorgungsengpass bei Lebensmitteln und Rohstoffen droht

In zahlreichen Branchen innerhalb der deutschen Lieferkette droht ein Kollaps bei der Versorgung. „Dann sprechen wir nicht mehr bloß...

DWN
Politik
Politik EU-Direktorin für Impfstoff-Zulassung war Pharma-Lobbyistin – unter anderem für AstraZeneca

Die aktuelle Direktorin der Europäischen Arzneimittelagentur, die für die Impfstoffzulassung verantwortlich ist, war zuvor für den...

DWN
Deutschland
Deutschland Gesetzes-Verschärfung steht bevor: Regierung will deutschlandweite Ausgangsbeschränkungen - Bundestag dürfte zustimmen

Die Bundesregierung will mittel einer Gesetzesverschärfung die Einspruchmöglichkeiten der Länder brechen.

DWN
Finanzen
Finanzen Banken sprechen von "Verwahrentgelt": In Wahrheit handelt es sich um Strafzinsen

Immer mehr deutsche Banken und Sparkassen berechnen ihren Kunden Strafzinsen.