Finanzen

Ratingagentur stuft Großbritannien herab

Lesezeit: 1 min
05.06.2012 10:28
Es sei nicht sicher, ob Großbritannien aufgrund der derzeitigen Ereignisse im Euroraum in der Lage sei, sein Defizit weiter zu verringern, begründete die Ratingagentur Egan-Jones die Herabstufung des Landes. Besonders die Bankenkrise sei für Großbritannien ein Problem.
Ratingagentur stuft Großbritannien herab

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nachdem die amerikanische Ratingagentur Egan-Jones bereits vergangene Woche die Kreditwürdigkeit für Italien und Spanien senkte, traf es nun auch Großbritannien. Egan-Jones senkte die Bonität des Landes von AA- auf AA. Die Ratingagentur sieht die Ausweitung der Krise in der Eurozone als Risiko für die Wirtschaft Großbritanniens.

„Das Hauptproblem Großbritanniens ist, dass die europäische Bankenkrise nicht abflaut, wie die miserablen Ergebnisse der meisten Banken in der Eurozone belegen", hieß es in der Begründung. Die größte Sorge sei, ob das Land „im Angesicht des schwächeren Wirtschaftsumfelds und einer möglichen Verschlechterung im Finanzsektor“ weiter in der Lage sein werde, sein Defizit zu verringern. Den Ausblick für das Land sei negativ.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Bürgermeister in Bayern trotz Impfung infiziert – er bekam AstraZeneca

In Bayern wurde ein Bürgermeister mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Trotzdem infizierte er sich mit dem Corona-Virus.

DWN
Unternehmen
Unternehmen EZB-Chefin Lagarde mit wichtigen Versprechen an den deutschen Mittelstand

Angesichts der Corona-Krise hat EZB-Chefin Christine Lagarde dem deutschen Mittelstand versprochen, dass die Währungshüter den...

DWN
Politik
Politik Spahn schlägt zurück: Er will Namen aller Beteiligten an Masken-Deals öffentlich nennen

In den vergangenen Tagen hatten sich Konzern-Chefs, Bundestagsabgeordnete, Medien und sogar Fraktionskollegen auf Spahn wegen seines...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Finanzen
Finanzen Die lange Zutatenliste für den Inflations-Cocktail 2021

Mehrere Faktoren stehen bereit, um die Geldentwertung im laufenden Jahr anzufachen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Die neue Völkerwanderung: Amerikaner verlassen in Scharen die Großstädte, um aufs Land zu ziehen

In den USA findet seit einiger Zeit eine starke Binnenwanderung statt. Viele Bürger verlassen die Städte, um in ländlichere Regionen zu...

DWN
Politik
Politik Putin und Assad machen türkisch-kontrollierten Schwarzmarkt in Nordsyrien dem Erdboden gleich

Russland und Syrien haben am Freitag einen Markt und eine Raffinerie in Brand geschossen, an denen geraubtes syrisches Erdöl gehandelt und...

DWN
Politik
Politik Biden entsendet Langstrecken-Bomber in den Nahen Osten

US-Präsident Joe Biden hat eine Mission mit Langstrecken-Bombern in den Nahen Osten angeordnet.